NYC – Film: "Magic in the Moonlight"


Ich war am 04.08.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Magic in the Moonlight“ (dt. Kinostart: 04.12.14) 97 min comedy
dir. Woody Allen cast: Colin Firth, Emma Stone, Jacki Weaver, Marcia Gay Harden, Simon McBurney

Berlin im Jahre1928. Stanley Crawford (Colin Firth) ist Europas bekanntester Zauberkünstler. Nach einem seiner Auftritte sucht ihn sein alter Bekannter und Kollege Howard (Simon McBurney) in der Garderobe auf. Howard bittet ihn um Hilfe, da er sich mit allen Tricks auskennt, soll er mit ihm nach Südfrankreich reisen und sich das selbsternannte Medium Sophie (Emma Stone) anschauen. Howard hält die junge Dame für eine Betrügerin und da sie in die befreundete, sehr wohlhabende Familie scheinbar einheiraten will, soll Stanley die junge Frau als Schwindlerin enttarnen.

C- (Wertung von A bis F) „Magic in the Moonlight“ ist Woody Alles neuester Film. Dieser Film zeigt was dabei herauskommt, wenn man als Filmemacher wirklich zwingend jedes Jahr einen Film herausbringt. Woody Allen kann gute Filme machen, sein diesjähriger Film ist aber garantiert keiner von denen.

Die in „Magic in the Moonlight“ erzählte Geschichte ist praktisch von Anfang an vorhersehbar, die Liebesgeschichte fand ich trötenlangweilig und – was am allerschlimmsten ist – unglaubwürdig.

Unzählige Filme in der Vergangenheit haben gezeigt, dass man sich die unterschiedlichsten Frauen und auch Männer (z.B. in „Where the Truth Lies“, A Single Man) in einer romantischen Beziehung mit Colin Firth vorstellen kann. Es gehört schon einiges dazu, den Oscar-Preisträger eine Frau an seine Seite zu stellen, die so nun gar nicht zu ihm passt. Emma Stone harmoniert einfach nicht mit Colin Firth, das hätte bei der Besetzung der Rollen bereits auffallen müssen, spätestens jedoch hätte es Woody Allen bei den Dreharbeiten sehen müssen. Meines Erachtens ist die 25-jährige Emma Stone überhaupt eine Fehlbesetzung, sie passt auch nicht in die Zeit der 1920er Jahre. Die Kostüme, wirken an ihr wie eine Verkleidung zu einer Mottoparty.

Wenn es dennoch zwei Gründe gibt, diesen Film zu sehen, dann sind es Colin Firth und Jacki Weaver. Beide Schauspieler sind egal in welcher Rolle immer sehenswert. Herausragend ebenfalls die traumhaften Locations, die authentischen Kostüme und das Produktionsdesign.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Love is Strange“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ira Sachs neuer Film mit John Lithgow und Alfred Molina
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
?Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem Tribeca FF gesehen

Trailer v. Film: „Art and Craft“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation über den Kunstfälscher Mark Landis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Birdman (or the Unexpected Virtue of Ignorance)“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Soll ich den Film eigentlich ungesehen in meine Top Ten aufnehmen? Oscar-Film von Alejandro González Inárritu. Michael Keaton gilt als sicherer Oscar-Kandidat…unglaublich auf dem Papier, nicht mehr so wenn man den Trailer sieht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Imitation Game“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic und Kriegsdrama mit Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Matthew Goode. Oscar-Film?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Die Disappearance of Eleanor Rigby“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ich liebe diesen Film (mit Jessica Chastain, James McAvoy, Viola Davis, William Hurt, Isabelle Huppert und Bill Hader) eigentlich jetzt schon. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

3 Gedanken zu “NYC – Film: "Magic in the Moonlight"

  1. Eigentlich mag ich Emma Stone sehr gerne, aber als Partnerin von Colin Firth kann ich sie auch nicht vorstellen.
    Jackie Weaver in einem Kostümfilm? Und das funktioniert?
    Was Woody Allen im Allgemeinen angeht, sage ich das schon lange: ein Film pro Jahr kann man machen, aber eben nicht immer gut. Außerdem bin ich seine Romanzen etwas Leid, besonders zwischen älteren Männern und blutjungen Frauen. Aber gut, er kann nur machen, von dem er was versteht :))

    Mit „Birdman“ hast Du uns ja nun echt angefixt. Mein Mann betet Keaton ja an und hat absolut jeden verfügbaren Trailer gefühlte 100x angesehen :))

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  2. Eigentlich mag ich Emma Stone auch gerne, vielleicht passt sie aber einfach nur in die Gegenwart.

    Naja Jacki Weaver funktioniert für mich immer. 🙂

    Ja Woody Allen – es wäre vermutlich besser, wenn er nur alle drei oder so Jahre einen Film machen würde und sich dann richtig darauf konzentrieren würde. Das würde sich letztlich sicherlich auszahlen. Woody Allen sagt sich aber wahrscheinlich, dass ihm jetzt mit Ende 70, nicht mehr viel Zeit bleibt.

    Echt – Dein Mann betet Michael Keaton an? Woher kommt das? Den Trailer, den sie mir im Kino gezeigt haben (der mit der Länge von 2.53) ist vom Schnitt, von der unterlegten Musik und von Allem einfach der perfekter Trailer und den habe ich mir über YouTube auch schon einige Male angeguckt und könnte ich auch immer wieder gucken. :))

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