NYC – Film: "Lone Survivor"


Ich war am 13.01.14 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Lone Survivor“ (dt. Kinostart: 20.03.14) 121 min drama, adaptation
dir. Peter Berg cast: Mark Wahlberg, Emile Hirsch, Ben Foster, Eric Bana, Taylor Kitsch

Im Jahr 2005 sollen die Elitesoldaten Marcus Luttrell (Mark Wahlberg), Michael P. Murphy (Taylor Kitsch), Danny Dietz (Emile Hirsch), Matthew Axelson (Ben Foster) einen Taliban-Anführer in den afghanischen Bergen stellen. Sie geraten in eine ausweglose Situation…

B- (Wertung von A bis F) „Lone Survivor“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Marcus Luttrell und Patrick Robinson. Die Geschichte beruht auf einer fehlgeschlagenen Militäroperation des amerikanischen Navy SEAL-Teams im Jahr 2005. Bei der Operation Red Wings sollte ein Taliban-Anführer gefangen genommen oder getötet werden.

Auch wenn der Film auf einem Buch mit dem Titel „Lone Survivor“ basiert, finde ich es für einen Film nicht besonders schlau, wenn das Ende des Films praktisch schon im Filmtitel verraten wird. Vermutlich haben die meisten Zuschauer das Buch gar nicht gelesen. Definitiv empfand ich es nicht so geschickt, dass man praktisch von Beginn des Films weiß, wer der einzig Überlebende ist. (Das setzt natürlich voraus, dass man zuvor keinen Blick auf das Filmplakat geworfen hat.) Marcus Luttrell hat sich bereits mit seinem Buch einige künstlerische Freiheiten genommen, man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass in diesem Dokudrama die Geschehnisse auch anders darstellt wurden als sie in der Realität waren.

Ich bin mit relativ geringen Erwartungen ins Kino gegangen und fand dann „Lone Survivor“ schon recht packend inszeniert. Natürlich ist der neue Film von Peter Berg („The Kingdom“, „Hancock“, „Battleship“) ein patriotischer und die Amerikaner sind die Guten. Man kann auch aus dem Film ziehen, dass amerikanische Soldaten (selbst die Elite-Soldaten) reine Tötungsmaschinen sind. Wenn die dann in eine Situation geraten, bei denen sie ihren Kopf einschalten müssen, sind sie schier überfordert. Der Amerikaner feiert sich mit „Lone Survivor“ selbst – obwohl es mal wieder gar nichts zu feiern gibt. Viel sollte man über den Film oder die Operation dieser amerikanischen Elite-Einheit nicht nachdenken, sondern den Film als eine Art Action-Film sehen. Die Schießereien nehmen einen großen Part im Film ein und die Kampf- und Actionszenen wirken echt. Im letzten Akt bekommt man sogar noch die Idee, dass alle Anderen nicht immer automatisch die Bösen sind.

Mark Wahlberg sollte versuchen, nicht neben richtig guten Schauspielern (in dem Fall Ben Foster) zu agieren. Dadurch erkennt man als Zuschauer nur um so klarer, was für ein schlechter Schauspieler er eigentlich ist.

Ben Foster ist so wandelbar, mittlerweile nehme ich ihm alle Rollen ab. Erstmalig habe ich ich in Pandorum wahrgenommen, da hat mich seine Stimme und Sprache sehr irritiert. Und auch heute ist es noch so, dass ich denke, es spricht Sean Penn. Auch optisch wirkt er wie die jüngere Ausgabe von Sean Penn (so kann es auch kein Zufall sein, dass sich Sean Penns Ex-Frau Robin Wright Ben Foster geschnappt hat – mittlerweile sollen sie sogar verlobt sein)

Etwas gerührt war ich von den Bildern der echten Navy SEALs, die zum Schluss gezeigt werden – gut, man hätte dazu nicht unbedingt Peter Gabriel „Heroes“ singen lassen müssen.

„Lone Survivor“ wurde offiziell erstmalig auf dem AFI Film Festival 2013 gezeigt.

„Lone Survivor“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch. Der Film wurde für tatsächlich für die Kategorien Bester Ton und Bester Tonschnitt nominiert. Gewonnen hat der Film Best Action Film und Best Actor in an Action Movie (Mark Wahlberg) bei den Critics ´Choice Awards und Best Stunt Ensemble in a Motion Picture bei den SAG Awards.

Zwei, der amerikanischen Trailer, die ich im Kino gesehen habe:

Die Website:

http://www.lonesurvivorfilm.com/site

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Non-Stop“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionfilm mit Liam Neeson und Julianne Moore. Filme, die in einem Flugzeug spielen muss ich gucken – früher oder später. Hoffentlich hat dieser Trailer nicht alle Wendungen verraten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Monuments Men“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: George Clooneys neuer Film, Zweite Weltkriegsfilm mit George Clooney, Matt Damon, Cate Blanchett, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin. Gut, mittlerweile weiß man offiziell warum der Film aus der Oscar-Saison geschoben wurde. Er ist alles andere als gut. Ich bin vorgewarnt und gucke ihn trotzdem am nächsten Wochenende.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Transcendence“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi-Thriller mit Johnny Depp, Rebecca Hall, Paul Bettany, Kate Mara, etc. Der Film ist das Regiedebüt von Christopher Nolans Kameramann Wally Pfister.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „3 Days to Kill“
Bewertung des Theaters: C+
Kommentar: Actionfilm mit Kevin Costner (der scheinbar in jedem Aktionär im Moment spielt), Amber Heard, Hailee Steinfeld und Connie Nielsen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Pompeii“
Bewertung des Theaters: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Film von Paul W.S. Anderson, der im Februar 14 ins amerikanische Kino kommt…der kann gar nicht gut sein. Wenn er nicht grottenschlechte Kritiken bekommt, gucke ich ihn.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Neighbors“
Bewertung des Theaters: B+
Kommentar: Komödie mit Seth Rogen, Dave Franco, Rose Byrne und leider Zac Efron.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken, wenn ich Zac Efron irgendwie ausblenden kann…

2 Gedanken zu “NYC – Film: "Lone Survivor"

  1. Ach nee, muss nicht sein 🙂

    Aber den „Neighbors“ Trailer finde ich lustig (schon 2x im Kino gesehen), auch wenn Seth *würg* Rogen mitspielt :)) Den Nachbarschaftsfight finde ich schon spaßig.
    The Monuments Men gucke ich am Sonntag, von Non-Stop hat mir der Trailer auch gut gefallen, „Transcendence“ ist wohl keine Frage 😀

    Liken

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