D.C. – Film: "The Wolf of Wall Street"


Ich war am 6.1.14 in Washington und habe mir im Kino angeschaut:

„The Wolf of Wall Street“ (dt. Kinostart:16.01.14) 179 min drama, comedy, adaptation, biopic
dir. Martin Scorsese cast: Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Matthew McConaughey, Margot Robbie, Kyle Chandler, Rob Reiner, Jon Favreau, Jean Dujardin, Cristin Milloti, Spike Jonze

Im Jahr 1987 ist Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) 22 Jahre alt und ehrgeizig. Er bewirbt sich in einer Maklerfirma an der Wall Street. Sein Chef, der Broker Mark Hanna (Matthew McConaughey), erklärt ihm, wie man richtig viel Geld am Telefon verdienen kann und führt ihn in die Welt von Drogen und Prostituierten ein. Jordan ist aber zur falschen Zeit am falschen Ort. Der 19.10.1987, der sogenannten Black Monday machte Jordans Wall Street-Träume zunichte. Er ist aber der geborene Verkäufer, hat eine große Überzeugungskraft und Charisma. Einige Zeit später gründet er sein eigenes Maklerunternehmen, Stratton Oakmont. Den jungen ambitionierten Donnie (Jonah Hill) macht er zu seinem Vize und stellt noch ein paar Bekannte ein, deren einziges Ziel es ist, reich zu werden und das Leben in vollen Zügen zu geniessen. Innerhalb kürzester Zeit baut der Anlagebetrüger Jordan Belfort ein Millionenimperium auf. Dass er zu so einem unfassbaren Reichtum nur gekommen ist, weil er seine Kunden geprellt hat – was soll´s. Sie geniessen ihr Leben auf der Überholspur, feiern sich jeden Tag, mit weit mehr Alkohol, Drogen und Prostituierten als sie verkraften…

A- (Wertung von A bis F) „The Wolf of Wall Street“ basiert auf der gleichnamigen Autobiografie von Jordan Belfort. Wenn man sich den Film anschaut, könnte man den Eindruck gewinnen, dass das alles gar nicht wahr sein kann. Ich habe kürzlich ein Interview mit Leonardo DiCaprio gesehen, der stand mit Jordan Belfort in Kontakt. Jordan Belfort hat Leonardo DiCaprio versichert, dass alles noch schlimmer war als im Film dargestellt.

Es gibt wohl im Moment keinen Film, der in den U.S.A. mehr polarisiert als „The Wolf of Wall Street“. Darf man dem widerlichen und gierigen Abschaum der Welt, der ausschließlich auf Kosten Anderer zu viel Geld gekommen, dabei zeigen wie sie ausgelassen ihr Leben geniessen? Ich hatte tatsächlich auch starke Bedenken, gibt es für mich doch heutzutage auch wenig, was mehr meinen Zorn hervorrufen kann als Banken, Banker, Aktienhändler, Ratingagenturen und das ganze skrupellose Pack in der Finanzwelt, dass mit ihren Spekulationen, Betrügereien und unsauberen Machenschaften nicht nur den kleinen Mann in den Ruin treibt, sondern auch ganze Länder und letztlich die Weltwirtschaft.

Bei vielen mitunter großartigen Filmen oder Serien stehen Mafiosi, bestechliche und kriminelle Politiker oder Wirtschaftsbosse, Serienmörder oder Psychopathen im Mittelpunkt. Warum sollte man also keinen Film über einen soziopathischen Anlagebetrüger sehen? Der Film konzentriert sich aber nicht so sehr darauf, wie er zu dem Geld gekommen ist und wen er dabei geschädigt hat, sondern mehr wie er immer geldgieriger wurde und wie er mit seinem krassen Lebenswandel die Millionen verprasst hat. Auch wenn der Film in den 1980er und 1990er Jahren spielt, was die Gier in der Finanzwelt angeht, könnte der Film wohl kaum aktueller sein.

Das Drehbuch hat Terence Winter geschrieben. Der war selbst in den 1980er Jahren an der Wall Street tätig. Terence Winter hat in der Rechtsabteilung bei Merrill Lynch gearbeitet und hat seinerzeit immer davon geträumt, ein Leben zu führen wie einer dieser Jordan Belforts. Vielleicht hat sich das auf die Authentizität des Drehbuchs und damit des Films ausgewirkt.

In meinen Augen verherrlicht Scorsese nicht das hemmungslose Leben von gewissenlosen Aktienhändlern. Anders ausgedrückt, wer am Ende von „The Wolf of Wall Street“ gerne mit Jordan Belfort getauscht hätte bzw. ihn um den Lebenswandel, den er geführt hat, beneidet, hat selbst ein Drogenproblem und/ oder eine ausgeprägte Persönlichkeitsstörung. „The Wolf of Wall Street“ ist eine Satire bzw. noch präziser eine Groteske. Hier sind die Charaktere die Geschichte und das was man auf der Leinwand sieht, könnte man am Besten als organisiertes Chaos bezeichnen.

Ich habe mir überlegt, wem ich „The Wolf of Wall Street“ empfehlen würde. Der Film ist etwas für Cineasten und für Scorsese-Fans, aber dann wird es schon eng. Man sollte Leonardo DiCaprio definitiv mögen, weil er ist praktisch in jeder einzelnen Szene zu sehen ist. Zusätzlich fungiert er auch noch als Erzähler des Films. Leonardo DiCaprio-Fans bekommen hier zweifelsfrei eine Performance von ihm geboten, die sie überraschen wird. Ich beispielsweise habe nicht mal geahnt, dass so viel komisches Talent in ihm steckt. „The Wolf of Wall Street“ ist ein Film, bei dem man beinahe drei Stunden einem – Entschuldigung – drogensüchtigen und sexbesessenen Arschloch zuschaut. Wenn man einen Film erwartet, bei dem der „Bösewicht“ am Ende des Films seine verdiente Strafe erhält, sollte man im Kinoprogramm nach einem anderen Film Ausschau halten. Man sollte auch kein Problem mit vulgärer Sprache haben (irgendeiner hat sich die Mühe gemacht, zu zählen, wie oft das Wort „Fuck“ gesagt wurde, es waren rekordbrechende 506 Mal, ganz zu schweigen von anderen Ausdrücken) oder der Darstellung von exzessiven Konsum von Drogen, Sexparties, etc. Definitiv muss man den Humor mögen und darf das Gezeigte nicht ernst nehmen. Wer fühlt sich also bei „Wolf“ bestens unterhalten? Nach wie vor würde ich es nur für Cineasten und Scorsese-Fans unterschreiben, denn die werden sicherlich ihren Spaß haben und sich an Szenen erfreuen, die sie so noch nie gesehen haben.

Meine Lieblingsszenen sind: der erste Streit mit seiner Ehefrau wegen „Venice“, Jordan Belforts erstes Zusammentreffen mit dem FBI-Ermittler auf der Yacht, und natürlich, wie kann es anders sein, die gesamte Sequenz 90 Minuten nach der Einnahme von Lemmon 714. Da habe ich vor Lachen beinahe einen Gesichtskrampf bekommen. Diese Szene hat sogar in den Academy Screenings großen Szenenapplaus bekommen.

Ich saß mit ungefähr 30 Mitzuschauern in einer mittäglichen Vorstellung. Mit mir zusammen saß noch eine andere Frau weiter vorne im Kinosaal. Die Frau und ich haben während des gesamten Films am meisten und am lautesten gelacht.

Dazu möchte ich gleich dringend empfehlen, den Film a) auf der großen Leinwand zu sehen und b) in der Originalfassung.

Die Schauspieler sind eigentlich alle großartig, allen voran natürlich Leonardo DiCaprio. Nach „Gangs of New York“, „The Aviator“, „The Departed“ und Shutter Island ist „The Wolf of Wall Street“ die fünfte Zusammenarbeit des Schauspielers mit Meisterregisseur Martin Scorsese. Leonardo DiCaprio gibt eine fantastische und beispiellose Performance. In einem normalen Oscar-Jahr würde er hundertprozentig dafür eine Oscar-Nominierung erhalten. Ich hatte aber bereits in meinen vorherigen Beiträgen erwähnt, dass gerade in der Kategorie Bester Schauspieler mindestens zehn starke Darstellungen um die nur fünf Plätze konkurrieren. Wer wird also nicht nominiert: Robert Redford, Bruce Dern, Matthew McConaughey, Chiwetel Ejiofor, Tom Hanks, Joaquin Phoenix, Oscar Isaac, Christian Bale, Forest Whitaker oder Leonardo DiCaprio? Meine Wunschliste wäre: Matthew McConaughey, Chiwetel Ejiofor, Joaquin Phoenix, Leonardo DiCaprio und Christian Bale oder Tom Hanks. Passiert natürlich nicht, aber wünschen kann man ja.

Matthew McConaughey gibt aber auch wieder eine sensationelle Performance. Würde man ihn noch etwas länger im Film sehen, könnte er sehr wahrscheinlich auch mit einer Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller rechnen. Für Matthew McConaughey sind das drei herausragende Performances im Filmjahr 2013 (Mud, Dallas Buyers Club und „The Wolf of Wall Street“). Ich hoffe, dass er durch seine Extremdiät für „Dallas Buyers Club“ nicht magersüchtig geworden ist, gesund sieht er in „The Wolf of Wall Street“ nämlich immer noch nicht aus.

Jonah Hill wurde im Vorfeld schon über den grünen Klee gelobt. Er hat ein paar gute Szenen, aber so richtig kann ich nicht nachvollziehen, warum um seine Performance so ein Gewese gemacht wird.

Besser hat mir da Kyle Chandler und überraschenderweise Jean Dujardin gefallen.

Auch Margot Robbie, die die zweite Ehefrau von Jordan Belfort spielt, finde ich perfekt besetzt und schauspielerisch überzeugend.

Martin Scorsese hat sogar drei Regisseure (und Schauspieler) engagiert: Rob Reiner, Spike Jonze und Jon Favreau. Alle haben mir gut gefallen, besonders aber Rob Reiner als Jordan Belforts Vater.

„The Wolf of Wall Street“ war der letzte Prestige-Film im Filmjahr 2013, der der amerikanischen Presse gezeigt wurden. Dann stand er auch noch bis zum 17.12.13 unter Embargo.

Im Jahr 2012 waren „Les Misérables“, Django Unchained und Zero Dark Thirty die letzten Filme, die der amerikanischen Presse gezeigt wurde. In der letzten Oscar-Saison war es „Zero Dark Thirty“, der Kontroversen auslöste und gegen den negative Kampagnen geführt wurden. Kaum raus, wurde raufgehauen und man konnte praktisch minütlich beobachten, wie die Chancen von „Zero Dark Thirty“ auf den Oscar-Gewinn schwanden. Dieses Jahr ist es wohl „The Wolf of Wall Street“. In einer Woche werden die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben, die Academy Mitglieder haben bereits ihre Wahlzettel ausgefüllt und abgeschickt. Ob „The Wolf of Wall Street“ tatsächlich unter den Besten Filmen der Academy landet, ist derzeit noch etwas fraglich.

Bekanntlich hatte Martin Scorsese Probleme bei der Fertigstellung von „The Wolf of Wall Street“. Der First Cut des Films war 4 Stunden und fünf Minuten lang, wurde in test screenings gezeigt und alle waren begeistert. Martin Scorsese und seine Cutterin Thelma Schoonmaker waren sich aber einig, dass ein 4-Stunden-Film schwer zu vermarkten ist. Auch hatten die Beiden überlegt „The Wolf of Wall Street“, wie bei Quentin Tarantinos Film „Kill Bill“, in zwei Teilen ins Kino zu bringen. „Wolf“ ist, so waren sie sich dann aber einig, kein Film, den man in der Mitte teilen kann und bei dem jeder Teil für sich als Film funktioniert. So mussten die beiden Künstler zurück in den Schneideraum und haben, etwas unter Zeitdruck, die Schere anlegen müssen. Ich habe letztens ein Interview mit Leo und Scorsese im amerikanischen Fernsehen gesehen. Die Beteiligten waren sich einig, dass sie jetzt mit dem 3-Stunden-Endprodukt glücklich sind. Auch wenn wohl einige Lieblingsszenen von Scorsese und Schoonmaker der Schere zum Opfer gefallen sind. Ich wäre sehr an der ursprünglichen Fassung von 4-Stunden interessiert, die hoffentlich eines Tages als Bonus Material auf der DVD enthalten ist.

Seit „Raging Bull“ arbeitet die Cutterin Thelma Schoonmaker mit Martin Scorsese zusammen. Mit ein paar wenigen Ausnahmen hat sie alle Scorsese-Filme geschnitten. Ihnen wird eine ähnlich enge berufliche Beziehung nachgesagt wie Alfred Hitchcock mit seiner Cutterin (und Ehefrau) Alma Reville.Thelma Schoonmaker hat bereits drei Oscars gewonnen. („Raging Bull“, „The Aviator“, „The Departed“). Sie gilt als Beste ihrer Branche.

„The Wolf of Wall Street“ ist in meiner Top Ten für Filme aus dem Filmjahr 2013.

„The Wolf of Wall Street“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Leonardo DiCaprio), Bester Nebendarsteller (Jonah Hill, Matthew McConaughey) Beste Nebendarstellerin (Margot Robbie, Christin Milloti), Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera, Beste Kostüme, Bester Schnitt, Bester Ton

Die zwei amerikanischen Trailer, die ich im Kino gesehen habe:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Lone Survivor“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer mit Kommentar vom Regisseur)
Kommentar: Militär-Action-Film nach wahren Begebenheiten mit Mark Wahlberg und Eric Bana.
Wie oft schon im Kino gesehen: 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Bad Words“
Bewertung des Trailers: B (Redband Trailer)
Kommentar: Komödie von und mit Jason Bateman. Die mussten einen Redband-Trailer zeigen, weil die Sprache doch für manche Ohren ziemlich heftig ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Transcendence“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi-Thriller mit Johnny Depp, Rebecca Hall, Paul Bettany, Kate Mara, etc. Der Film ist das Regiedebüt von Christopher Nolans Kameramann Wally Pfister.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jack Ryan: Shadow Recruit“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Action von und mit Kenneth Branagh, auch mit Chris Pine und Kevin Costner und Keira Knightley. Der neue Trailer ist eigentlich kein richtiger Trailer, er zeigt am Anfang eine komplette lange Action-Szene, so dass ich beinahe dachte, im falschen Film zu sitzen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: okay ich gucke ihn wahrscheinlich

Trailer v. Film: „Non-Stop“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Actionfilm mit Liam Neeson und Julianne Moore. Filme, die in einem Flugzeug spielen muss ich gucken – früher oder später. Hoffentlich hat dieser Trailer nicht alle Wendungen verraten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Monuments Men“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: George Clooneys neuer Film, Zweite Weltkriegsfilm mit George Clooney, Matt Damon, Cate Blanchett, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin. Der Film ist bestimmt nicht doll, sonst hätten sie ihn nicht aus der Oscar-Saison geschoben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Dawn of the Planet of the Apes“
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Wow! Die Fortsetzung von Rise of the Planet of the Apes, den ich sehr mochte.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

12 Gedanken zu “D.C. – Film: "The Wolf of Wall Street"

  1. Mir fehlt immer noch ein Teil der Globes. Ich bin gestern erst kurz nach 20.00 Uhr in NYC angekommen und bin leider vor dem Fernsehen irgendwann eingeschlafen, (diese Werbung ist aber auch ermüdend) bei Cate bin ich aber wieder wachgeworden. 🙂

    Ja klar ich freue mich sehr über Leo (seine wunderbare Rede habe ich mir heute schon mehrmals im Internet angeschaut. Die Globes zählen ja als „Vorsprechen“ für die Oscars. Das bedeutet für mich, wenn Leo Donnerstag nominiert wird, gewinnt er auch. 🙂 Aber ob ist ja erst mal die Frage, leider hat er da keine Unterstützung von den Globes, weil die Academy ja schon länger ihre Wahlzettel abschicken mussten. Es bleibt spannend.

    Aber ich freue mich auch über 12YAS, The Great Beauty (hätte ich nie gedacht, dass der an „Blue“ vorbeizieht), Matthew, Jared, J.Law und Amy in American Hustle und natürlich über die Königin Cate, die mit ihrer Rede wohl jetzt den Oscar sicher hat. 🙂

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  2. Jaaa, ich hab mich auch sehr für Cate gefreut 🙂
    Die Moderation und Intros fand ich im Vergleich zum letzten Jahr etwas langatmig. Dafür waren aber schöne Dankesreden dabei (vor allem von Cate, Matthew, Jared, Leo, Douglas, U2, Cuarón – und Keatons Auftritt xD).

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  3. War mir überhaupt nicht klar, dass er drei Stunden lang ist. Kein Wunder, dass er nicht in der Sneak lief :))
    Hatte McConaughey diesen nicht gleich im Anschluss gedreht? Ich bezweifle, dass er so dünn bleibt, dafür ist der Kerl zu eitel und steht zu sehr auf (s)einen gut modellierten Körper :))
    Na mal sehen, wann ich die Zeit dafür finde.

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  4. Ich hatte aber gehört, dass er in den Sneaks lief. Mmh.

    Ja, hatte nicht nachgeschaut, wahrscheinlich hatte er „Wolf“ beinahe zeitgleich mit „Dallas Buyers Club“ gedreht. Am Sonntag bei den Globes sah er erfreulicherweise ja wieder richtig normal aus. Stimmt er ist sehr eitel, aber ich glaube, er zieht jetzt nicht mehr so oft in den Filmen sein Hemd aus. 🙂 Jetzt wo er als ernstzunehmender Schauspieler wahrgenommen wird.

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  5. Kann schon sein, dass der ein oder andere ihn in der Sneak hatte. War für mich nur ein Trostpflaster, weil er im UCI eben nicht kam.
    Ja bei den Globes sah er wieder normal aus. Ach und der findet auch in einer seriösen Rolle eine Gelegenheit für „oben ohne“ :))
    Nein, im Ernst, gut gespielt hat er ja fast immer, nur war seine Rollenwahl, im Besonderen so einige Komödien, nicht gerade gut.

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  6. Ja logisch. Ist aber für mich auch überhaupt kein Film, der in der Sneak gespielt werden sollte. Für den Film sollte man sich schon bewusst entscheiden.

    Kann sein, aber dann verspielt er sich wieder die Seriosität. Auf die ist er, denke ich, jetzt mehr stolz als auf seinen Body. Außerdem kann er sich immer noch am Strand von Paparazzi ablichten lassen. :)) Hatte ich nicht irgendwo letztens gelesen, dass die einen zweiten Teil von diesem Stripper-Film drehen wollen? Vielleicht habe ich das auch nur geträumt. 🙂 Mmh.

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  7. Du meinst wegen Matthew und Jared? Also deswegen sind sie ja noch lange nicht schwulenfeindlich. Was ist denn das für ein Blödsinn? Ich habe es mehr nur am Rande gelesen, dass es ihnen etwas zum Vorwurf gemacht wird, nicht über AIDS geredet zu haben.

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  8. Ist schon nicht einfach, auf der einen Seite sind die Globes eine Spaßveranstaltung auf der anderen Seite wollen die 85 Leute von der Auslandspresse auch ernst genommen werden und so müssen die Gewinner auch irgendwie souverän rüberkommen.

    Bestimmt nicht leicht, für die Gewinner mit ihrer Rede positiv in die Geschichte einzugehen.

    Als ich mir so die eine oder andere GG-Rede im Internet angeschaut, schoss es mir bei einer Person ein, wie cool wäre es, wenn derjenige sich bei den Oscars in seiner Dankesrede outet. Passiert sicher nicht, wäre aber großartig.

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  9. Ja, für mich überwiegt bei den Globes auch der Spaßfaktor. Irgendwie macht’s ihren Reiz aus, dass man (im Vergleich zu den Oscars) mehr von der „menschlichen“ Seite der Branche sieht – im Guten wie im Schlechten.
    Oh my devil, angeblich wird die kommende Oscar-Verleihung von den gleichen Herren produziert wie die im letzten Jahr… Jetzt muss Ellen alles retten! xD

    P.S. Was ich bei Awardverleihungen generell etwas komisch finde, ist, dass sich viele Gewinner nicht gescheit vorbereiten. In der Hinsicht war z.B. Leos Rede echt sympathisch.

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