Golden Globe Nominierungen 2014 und Oscar-Nominierungen 2014, meine zweite Prognose


Heute, am 12.12.13, hat die Hollywood Foreign Press Association die Golden Globe Nominierungen verkündet. Wie jedes Jahr nehme ich dazu Stellung und werde im Anschluss daran meine (aus Zeitmangel nicht ganz so umfangreiche) zweite Oscar-Prognose abgeben. Meiner Oscar-Prognose kann man auch entnehmen, welchen Film und welche Schauspieler ich derzeit (12.12.13) als Gewinner sehe.

Gestern wurden die SAG Award-Nominierungen verkündet. Ich nehme bei meiner Oscar-Prognose noch dazu Stellung, aber es macht mich etwas unglücklich und für meine Prognose ist auch alles andere als hilfreich, dass die meisten SAG-Mitglieder und die meisten Mitglieder der Auslandspresse „The Wolf of Wall Street“ noch nicht gesehen haben. „The Wolf of Wall Street“ ist für keinen einzigen SAG-Award nominiert worden, aber immerhin für zwei Golden Globes (Bester Film/Comedy und Leonardo DiCaprio als Bester Hauptdarsteller/Comedy). Dieses Jahr muss ich mich scheinbar nicht so sehr über die Golden Globes Nominierungen oder Nicht-Nominierungen ärgern. Es überwiegt die Freude, z. B. darüber, dass Oprah Winfrey nicht nominiert wurde.

Bei der Golden Globe-Verleihung führen im nächsten Jahr (am 12.01.14) erneut die beiden Gastgeberinnen Tina Fey und Amy Poehler durch den Abend.

„12 Years a Slave“ und „American Hustle“ gehen mit insgesamt 7, „Nebraska“ mit 5 Nominierungen, „Captain Phillips“ und „Gravity“ mit jeweils 4 und „Her“, „Inside Llewyn Davis“, „Philomena“ und „Mandela: Long Walk to Freedom“ mit 3 Golden Globe-Nominierungen ins Rennen.

Best Motion Picture – Drama:

– 12 Years a Slave
– Captain Phillips
– Gravity
– Philomena
– Rush

Meine Meinung: Ich habe alle Filme gesehen. „Rush“ ist die einzige Überraschung. Hätte gedacht, dass „The Butler“ hier festgesetzt ist. Macht mich glücklich, dass „The Butler“ nicht nominiert wurde. Wie verrückt freue ich mich über „Philomena“. Mein Wunsch: „12 Years a Slave“ oder „Philomena“ Die Wahrscheinlichkeit: Die Tendenz geht in Richtung „12 Years a Slave“, aber es könnte auch „Gravity“ werden.

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Drama:

– Cate Blanchett (Blue Jasmine)
– Sandra Bullock (Gravity)
– Judi Dench (Philomena)
– Emma Thompson (Saving Mr. Banks)
– Kate Winslet (Labor Day)

Meine Meinung: Von Kate Winslet könnte man überrascht sein, war doch von ihrer Performance in den letzten Monaten nicht mehr viel zu hören. Wenigstens ist diese französische Darstellerin, die nicht in der Lage ist, ihren Mund zu schließen, nicht nominiert. Sonst hätte ich mich ja wieder aufregen müssen. Mein Wunsch: Cate Blanchett -selbstverständlich! Die Wahrscheinlichkeit: Cate Blanchett

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama:

– Chiwetel Ejiofor (12 Years a Slave)
– Idris Elba (Mandela: Long Walk to Freedom)
– Tom Hanks (Captain Phillips)
– Matthew McConaughey (Dallas Buyers Club)
– Robert Redford (All is Lost)

Meine Meinung: Ich habe „Mandela“ noch nicht gesehen. Die große Überraschung gab es gestern bei den SAG Award Nominierungen, Robert Redford war nicht nominiert. Aber insbesondere die Kategorie Bester Hauptdarsteller (bei den Oscars ja nur eine Kategorie) läuft praktisch über an geeigneten Kandidaten. Mein Wunsch: Matthew McConaughey Die Wahrscheinlichkeit: Matthew McConaughey oder Chiwetel Ejiofor, vielleicht aber auch der Redford

Best Motion Picture – Musical or Comedy:

– American Hustle
– Her
– Inside Llewyn Davis
– Nebraska
– The Wolf of Wall Street

Meine Meinung: Es wundert mich etwas, dass „Saving Mr. Banks“ nicht nominiert wurde, auch Tom Hanks nicht für Beste Nebenrolle. Muss ich meine aktuelle Oscar-Prognose noch mal überdenken? Auch ist „August: Osage County“ nicht nomiert. „American Hustle“ geht mit 4 Schauspielnominierungen in das Golden-Globe-Rennen, wenn der so bei den Oscars einsteigen würde, wäre das praktisch der Oscar-Gewinn für Bester Film. Mmmh, ich gebe nicht viel auf die GGs, aber das irritiert mich Mein Wunsch: Ich vermute, dass mir „Her“ und „The Wolf of Wall Street“ sehr gut gefallen werden Die Wahrscheinlichkeit: Da kann noch viel passieren diesen einen Monat lang, z. B. könnten die Mitglieder der Auslandspresse alle „The Wolf of Wall Street“ gucken (es ist bekannt, dass zum Zeitpunkt ihrer Stimmabgabe nur wenige Mitglieder der Auslandspresse „The Wolf of Wall Street“ gesehen haben). Im Moment ist es aber „American Hustle“ der wohl gewinnt.

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Musical or Comedy:

– Amy Adams (American Hustle)
– Julie Delpy (Before Midnight)
– Greta Gerwig (Frances Ha)
– Julia Louis-Dreyfus (Enough Said)
– Meryl Streep (August: Osage County)

Meine Meinung: Amy Adams und Meryl kann ich noch nicht beurteilen. Über Julia Louis-Dreyfus´Nominierung freue ich mich, wohlverdient. Julie Delpy ist ein Witz, dieser ganze Film ist furchtbar. Aber die Auslandspresse muss wohl eine Französin nominieren. Greta Gerwig ist okay. Mein Wunsch: Grundsätzlich gönne ich Amy Adams alles, aber Julia Louis-Dreyfus war schon toll in der Rolle Die Wahrscheinlichkeit: Amy Adams

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Musical or Comedy:

– Christian Bale (American Hustle)
– Bruce Dern (Nebraska)
– Leonardo DiCaprio (The Wolf of Wall Street)
– Oscar Isaac (Inside Llewyn Davis)
– Joaquin Phoenix (Her)

Meine Meinung: Gut hier freue ich mich, dass es Leo reingeschafft hat. Derzeit hat kaum einer den Film gesehen (oder darf noch nicht über ihn reden), aber Leo ist offiziell im Oscar-Rennen. Gestern mit der Nicht-Nominierung von Leo bei den SAG-Awards hatte ich schon leichte Bedenken Mein Wunsch: na dann Leo Die Wahrscheinlichkeit: Leo?

Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Motion Picture:

– Sally Hawkins (Blue Jasmine)
– Jennifer Lawrence (American Hustle)
– Lupita Nyong`o (12 Years a Slave)
– Julia Roberts (August: Osage County)
– June Squibb (Nebraska)

Meine Meinung: Die beste Nachricht des Tages: Oprah Winfrey ist nicht nominiert. Die Auslandspresse wird mir langsam richtig sympathisch. Dafür ist Sally Hawkins eingesprungen. Darüber freue ich mich. Ich kann Julia Roberts noch nicht beurteilen und auch Jennifer Lawrence noch nicht. Grundsätzlich macht Frau Lawrence aber immer einen guten Job. Mein Wunsch: Ich würde es Sally Hawkins gönnen Die Wahrscheinlichkeit: Jennifer Lawrence

Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Motion Picture:

– Barkhad Abdi (Captain Phillips)
– Daniel Brühl (Rush)
– Bradley Cooper (American Hustle)
– Michael Fassbender (12 Years a Slave)
– Jared Leto (Dallas Buyers Club)

Meine Meinung: Daniel Brühl wurde gestern bereits mit einer SAG-Award-Nominierung bedacht, also kam das jetzt nicht so überraschend. Auch wenn ich mich dabei etwas aus dem Fenster lehne, ich bin zu 90% sicher, dass Daniel Brühl dann auch eine Oscar-Nominierung bekommt. Bradley Cooper ist anstelle von dem jüngst verstorbenen James Gandolfini hier reingerutscht. Die haben Bradley Cooper bestimmt nur aufgrund seiner lustigen Frise in „American Hustle“ nominiert. Aber wo ist Tom Hanks für Saving Mr. Banks oder Jonah Hill in „The Wolf of Wall Street“? Mein Wunsch: Jared Leto oder Michael Fassbender Die Wahrscheinlichkeit: Jared Leto

Best Animated Feature Film:

– The Croods
– Despicable Me 2
– Frozen

Meine Meinung: Letztes Jahr waren es noch fünf Nominierte. Dieses Jahr nur drei Nominierte. „The Wind Rises“ ist unter Bester fremdsprachiger Film gelistet, aber nicht unter Bester animierter Spielfilm. Kein Pixar-Film (Monsters University) unter den besten animierten Filmen – das ist merkwürdig, die haben doch sogar Cars 2 nominiert. Mein Wunsch: Mehr amüsiert habe ich mich ja bei Despicable Me 2, aber Frozen ist auch sehr gut Die Wahrscheinlichkeit: Frozen

Best Director – Motion Picture:

– Alfonso Cuaron (Gravity)
– Paul Greengrass (Captain Phillips)
– Steve McQueen (12 Years a Slave)
– Alexander Payne (Nebraska)
– David O. Russell (American Hustle)

Meine Meinung: Wundert mich etwas das die Coens nicht drin sind und erst recht, dass Martin Scorsese nicht dabei ist. Spike Jonze fehlt auch. Mein Wunsch: Steve McQueen Die Wahrscheinlichkeit: Steve McQueen oder Alfonso Cuaron

Wie sieht derzeit das Oscar-Rennen aus?

Am Anfang dieser Oscar-Saison sah es irgendwann so aus, als ob es sich zwischen „12 Years a Slave“ und „Gravity“ entscheiden wird. Praktisch eine Art Wiederholung des David gegen Goliath Wettbewerbs im Oscarjahr 2009. Der kleine Kritikerliebling gegen den Special-Effects-Film, der unfassbare Einspielergebnisse einfährt. („The Hurt Locker“ gegen „Avatar“). Am Ende des Oscarabends im März 2010 hat dann der kleine und wesentlich besserer Film den Oscar gewonnen und erstmalig wurde eine Frau (Kathryn Bigelow) für die beste Regiearbeit mit dem Oscar ausgezeichnet. Auf dieses Saison gemünzt bedeutet das, dass „12 Years a Slave“ den Oscar als Bester Film gewinnt und erstmalig ein schwarzer Regisseur mit dem Oscar ausgezeichnet wird. Es gab/gibt also Parallelen und so würde im nächsten Jahr Oscar-Geschichte geschrieben.

Der Rückblick:

„Nebraska“, „Inside Llewyn Davis“ und „All is Lost“ sind Filme, die direkt von dem Cannes Film Festival kamen und bis zum Herbst immer in den Köpfen blieben. „Fruitvale Station“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival gezeigt, dann aber auch in Cannes. Nebraska und Inside Llewyn Davis gelten als ziemlich sichere Kandidaten für eine Oscar-Nominierung. „Fruitvale Station“ könnte knapp den Einzug in die Bestenliste der Academy verpassen und „All is Lost“ schafft es m.E. definitiv nicht.

Auch wenn man sich derzeit (12.12.13) immer noch gut einen Monat (genauer bis zum 16.01.14) gedulden muss bis die Oscar-Nominierungen verkündet werden, kann man ja mal über die Gewinner spekulieren. Können „Nebraska“, „Inside Llewyn Davis“, „Fruitvale Station“ oder gar „All is Lost“ den Oscar gewinnen? Am ehesten wohl noch „Nebraska“, aber eigentlich nicht. Aber welcher Film könnte dann an „12 Years a Slave“ oder „Gravity“ vorbeiziehen und als strahlender Sieger des 2.März 2014 hervorgehen?

Im Sommer hat Harvey Weinstein „Lee Daniels´ The Butler“ ins amerikanische Kino gebracht. Naja – da war auch nicht viel Konkurrenz im Kino. Afroamerikanische Thematik, großes Ensemble leider nicht so großer (im Sinne von bedeutender) Film. Hat wahnsinnig viel Geld an der Kinokasse eingespielt. Wie „The Help“, der wurde seinerzeit beinahe zeitgleich ins Kino gebracht, hat auch wahnsinnig viel Geld eingenommen und sich bis zu den Oscars durchgemogelt. Bei den Oscar-Nominierungen ist es praktisch schon Tradition, dass ein faules Ei unter den Nominierten ist. Gerade wurde „The Butler“ auch von der Gewerkschaft der Schauspieler für eine SAG Award Bester Film (Best Ensemble) nominiert. Darüber könnte man sich jetzt aufregen, bringt aber nichts. Jetzt muss man damit leben, dass „Lee Daniel´s The Butler“ wohl für einen Oscar nominiert wird, auch wenn er nicht für einen Golden Globe nominiert wurde.

Dann gab es endlich das Venice International Film Festival und „Gravity“ hatte seine Weltpremiere. Kurz darauf wurde „12 Years a Slave“ auf dem Telluride International Film Festival gezeigt. Sofort war „12 Years a Slave“ der Film, den es bei den nächsten Oscars zu schlagen galt. Auf dem Toronto International Film Festival wurde dann der durchaus solide „Dallas Buyers Club“ gezeigt. Bei dieser Tragikomödie sind es vor allen Dingen die beiden Performances von Matthew McConaughey und Jared Leto, die in Erinnerung bleiben. „Dallas Buyers Club“ wurde aber als Bester Film (Best Ensemble) für einen SAG Award nominiert. Das muss nicht zwangsläufig heißen, dass er auch für den Oscar als Bester Film nominiert wird, ist aber der Statistik nach sehr wahrscheinlich.

In Venedig feierte dann auch „Philomena“ seine Weltpremiere, wurde aber erst auf dem Toronto International Film Festival mit dem Publikumspreis (zweiter Platz, erster ging an „12 Years a Slave“) ausgezeichnet. Ebenfalls in Toronto wurde „August: Osage County“ gezeigt, hat aber als Film eher enttäuscht. Wurde aber auch gerade als Bester Film (Best Ensemble) von der SAG-Gemeinde nominiert. Meiner zweiten Oscar-Prognose ist zu entnehmen, dass ich nicht mehr so viel Vertrauen in „August: Osage County“ habe. Zumindest denke ich derzeit, dass er es nicht in die Bestenliste der Academy schafft. Auf der anderen Seite…na das ist ja nicht meine letzte Prognose. Mal gucken.

„Captain Phillips“ hat dann die Festivalbesucher in New York überrascht, ist Anfang Oktober ins amerikanische Kino gekommen. „Captain Phillips“ ist ein richtig spannendes Actiondrama mit einer fantastischen Performance von Academy-Liebling Tom Hanks. Oscar-Gewinner-Film? Eher nicht. In New York wurde dann auch erstmalig „Her“ gezeigt. Ein abgedrehter Film, viele lieben den Film, keiner hat aber anfangs ernsthaft eine Oscar-Nominierung gesehen. Das hat sich erst Anfang Dezember geändert, weil er in vielen Bestenlisten der Filmkritiker immer wieder auftaucht und auch ausgezeichnet wurde/wird. Dass „Her“ den Oscar gewinnt ist unvorstellbar.

Also was kommt noch? Irgendwann war klar, dass „Gravity“ phänomenale Einspielergebnisse einfährt, somit waren wir bei „12 Years a Slave“ gegen „Gravity“. Und das große Warten begann: schafft es Martin Scorsese, seinen Film „The Wolf of Wall Street“ bis Ende des Jahres fertigzustellen? Und ist dieser Film auch so gut? Wann wird „American Hustle“ erstmalig gezeigt? Wie gut ist der Film? Ein sicherer Oscar-Kandidat ist immer ein solides Biopic. Noch besser ein Biopic mit einem Bezug zu Hollywood. „Saving Mr. Banks“ ist ein Biopic über die Autorin von Mary Poppins und Walt Disney, der seinen Kindern versprochen hat, den Romanklassiker zu verfilmen. Das ist ein sicherer Oscar-Kandidat und Academy-Liebling Tom Hanks spielt auch noch Walt Disney. Traditionell lieben die Academy-Mitglieder Filme über das Filmemachen. Letztes Jahr hat „Argo“ gewonnen, das Jahr zuvor „The Artist“. Ich habe „Saving Mr. Banks“ leider noch nicht sehen können, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass „Saving Mr. Banks“ gewinnen könnte.

Die letzten beiden Filme, die in dieser Oscar-Saison gezeigt wurden, waren „American Hustle“ und kurze Zeit später „The Wolf of Wall Street“. Irgendwann im Oktober/oder Anfang November (ich weiß es nicht mehr genau) war klar, dass Martin Scorsese seinen neuen Film doch noch dieses Jahr fertig bekommt. Im September war „The Wolf of Wall Street“ noch 4 Stunden lang. Martin Scorsese ist einer der wenigen Regisseure die den sogenannten Final Cut haben, kein Produzent kann ihm in seinen Film reinquatschen. Scheinbar waren 4 Stunden aber auch für Martin Scorsese zu lang und so hat er sich mit seiner Cutterin Thelma Schoonmaker erneut in den Schneideraum begeben. Anfang Dezember hat er dann seinen 3 (genauer 2. 59) Stunden langen Film erstmalig präsentiert. „The Wolf of Wall Street“ steht noch bis zum 17.12.13 unter Embargo, die können es aber auch spannend machen. Es klang aber durch, dass der Film so gut ist, dass er ein ernstzunehmender Oscar-Kandidat ist und dadurch würde ich ihn auch neben „12 Years a Slave“ und „Saving Mr. Banks“ als grössten Kandidaten auf den Oscar-Gewinn sehen.

Es ist immer sehr riskant, einen Film im letzten Moment vorzustellen. Nicht jeder Kritiker oder jedes Mitglied der Vereinigung der Schauspieler (SAG) oder der Auslandspresse (HFPA) kann „The Wolf of Wall Street“ zum Zeitpunkt ihrer Stimmabgabe gesehen haben. Das hat sich dann gleich bei den SAG Award Nominierungen niedergeschlagen. Keine Nominierung für „The Wolf of Wall Street“ und nur zwei bei den GGs. Dafür aber für „American Hustle“. Der soll ganz gut sein, aber sooo doll nun auch wieder nicht.

Okay, also ist „12 Years a Slave“ nach wie vor der Favorit auf den Oscar-Gewinn und „Saving Mr. Banks“ und „The Wolf of Wall Street“ die grösste Bedrohung. Durch die GGs muss ich „American Hustle“ und eigentlich auch noch „Nebraska“ mit reinnehmen. Und was ist mit „Gravity“? In meiner perfekten Oscar-Welt wird er nur in einigen technischen Kategorien ausgezeichnet.

Von allen Kandidaten, die je für eine Oscar-Nominierung im Gespräch waren, habe ich mir bislang folgende Filme: (gelistet in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen haben) angeschaut: Mud, Stories We Tell, Frances Ha, Monsters University, Despicable Me 2, Fruitvale Station, Blackfish, Blue Jasmine, The Spectacular Now, Ain´t Them Bodies Saints, Lee Daniels´The Butler, The Place Beyond the Pines, Before Midnight, The Great Gatsby, Prisoners, The Grandmaster, Enough Said, Rush, Short Term 12, Thanks for Sharing, In a World?, Captain Phillips, The Fifth Estate, Gravity, 12 Years a Slave, All is Lost, The Counselor, Dallas Buyers Club, Blue is the Warmest Colour, Kill Your Darlings, The Book Thief, Inside Llewyn Davis, The Hunger Games: Catching Fire, Nebraska, Frozen, Philomena, Oldboy, Out of the Furnace Update: Her, Saving Mr. Banks, American Hustle, The Wolf of Wall Street, The Great Beauty, August: Osage County, Lone Survivor, Labor Day

Das sind aktuell meine Kandidaten für eine Oscar-Nominierung Bester Film (gelistet in der Reihenfolge, in der ich die Nominierung sehe, an erster Stelle mein derzeitiger Oscar-Gewinner)

12 Years a Slave
The Wolf of Wall Street
Saving Mr. Banks
Gravity
American Hustle
Dallas Buyers Club
Lee Daniel´s The Butler
Captain Phillips
Nebraska
Inside Llewyn Davis

und dann weiter:

Fruitvale Station
Her
Blue Jasmine
Philomena
August: Osage County
All is Lost

Und die Schauspieler, die für mich derzeit nach Oscar-Gewinnern aussehen:

Bester Schauspieler: Matthew McConaughey (Dallas Buyers Club)
Beste Schauspielerin: Cate Blanchett (Blue Jasmine)
Bester Nebendarsteller: Jared Leto (Dallas Buyers Club)
Beste Nebendarstellerin: Lupita Nyong `o (12 Years a Slave)

8 Gedanken zu “Golden Globe Nominierungen 2014 und Oscar-Nominierungen 2014, meine zweite Prognose

  1. Ich freu mich für’s „Rush“-Team 🙂

    Hm, gerade in diesem Jahr zeigt sich mal wieder, dass die Unterteilung in Filmgenres Sinn macht. Da werden bei den Oscars nochm mehr als sonst unverdient unter den Tisch fallen :/

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  2. Ich mich auch. 🙂

    Ja und nein. Da kommt es dann bei den GGs halt jedes Jahr immer wieder zu merkwürdigen Nominierungen. „Nebraska“ würde ich vordergründig als Drama sehen und soweit ich gehört habe, ist „American Hustle“, „The Wolf of Wall Street“ und „Her“ auch eher als Drama einzugruppieren. „Inside Llewyn Davis“ zählt als Musical und da ist es in Ordnung. „Before Midnight“ ist auch definitiv ein Drama, aber Julie Delpy wird in der Kategorie als Beste Schauspielerin für eine Komödie nominiert. :)) :))

    Bei den Oscar-Nominierungen werden einige weinen, weil es einfach ein starkes Filmjahr ist.

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  3. Ich dachte da vor allem an die Darsteller. Ja, bei Filmen ist die Abgrenzung oft etwas schwammig.

    (Hm, „TWOWS“ geht angeblich auch in Richtung Satire. „Before Midnight“ ist durchaus eine Mischung aus Drama und Komödie mit viel Dialogwitz. „American Hustle“ wird in Kritiken als sehr lustig beschrieben. Die Zuordnung scheint also nicht völlig an den Haaren herbeigezogen zu sein, auch wenn man da wegen der Thematik der Filme sicher diskutieren kann.)

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  4. Naja, es können halt mehr Darsteller (und Filme) nominiert und ausgezeichnet werden, aber letztlich werden sie alle für die mitunter falschen Kategorien eingruppiert.

    Also Before Midnight war für mich ein handfestes Drama. Ich fand den Film so grauenhaft. Wolf ist eine Satire, anders wäre wohl auch ein Film über Banker nicht erträglich und in der heutigen Zeit an den Mann zu bringen. :)) Naja, ich nehme die GGs eh nicht ernst, warum rege ich mich eigentlich auf. :no:

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