San Francisco – Film: "This is the End"


Ich war am 25.06.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„This is the End“ (dt. Titel: „Das ist das Ende“, dt. Kinostart: 08.08.13) 107 min comedy, adaptation
dir. Seth Rogen, Evan Goldberg cast: Seth Rogen, Jay Baruchel, James Franco, Jonah Hill, Danny McBride, Rihanna, Emma Watson, Michael Cera, Jason Segel, Craig Robinson, Paul Rudd, Christopher Mintz-Plasse

Jay Baruchel kommt nach einem Jahr das erste Mal wieder nach Los Angeles. Selbstverständlich wohnt er bei seinem Kumpel Seth Rogen. Geplant ist ein Wochenende mit Videospielen, kiffen und abhängen. Seth überredet aber Jay, am Abend auf James Francos Einweihungsparty zu gehen. Dort treffen sie auf Michael Cera, Jonah Hill, Jason Segel, Rihanna, Craig Robinson und was weiß ich noch auf wen. Als Seth Rogen und Jay Baruchel kurz Zigaretten kaufen gehen, gibt es ein Erdbeben. Oder war das gar der Weltuntergang? Na lieber mal schnell zurück zu James Francos Haus…

B (Wertung von A bis F) „This is the End“ basiert auf Jason Stones Kurzfilm „Jay and Seth versus the Apocalypse“.

Die Idee, dass sich die Schauspieler irgendwie selbst spielen, sich über sich selbst lustig machen und gegenseitig auf die Schippe nehmen hat natürlich eine gewisse Dynamik. Die meisten Schauspieler, kennen sich aus den Judd Apatow-Projekten (Knocked Up, Superbad, Pineapple Express) und zeigen sich hier selbstironisch (Seth Rogen spielt sowieso immer denselben Typen in seinen Filmen, James Franco hält sich für einen Künstler und ist selbstverliebt, Jonah Hill hält sich seit seiner Oscar-Nominierung für Moneyball für etwas Besseres, etc.). Sie reden über ihre vergangenen Filmprojekte, über sich und andere Schauspieler und das ist sehr unterhaltsam und bietet einiges an Situationskomik. Natürlich ist der Film total übertrieben, kindisch, teilweise krass und hat einen derben Humor, aber das kann man sich bereits denken, wenn man sich die Besetzungsliste anschaut. Vielleicht ist es hauptsächlich ein Film für Teenager-Jungs oder Männer, die sich ihre Teenager-Zeit ab und zu mal zurückwünschen.

Mit einer Ausnahme (Whitney Houston), fand ich „This is the End“ immer besonders klasse, wenn Songs eingespielt werden. Das gilt auch für die Schlussszene. Der Film hätte noch besser sein können, wenn er nicht so lang wäre. Hollywood-Komödien, und das erwähne ich natürlich nicht das erste Mal, sollten eine Laufzeit von 90 Minuten nicht überschreiten. So lahmt leider auch dieser Film irgendwann und fühlt sich zum Ende hin gestreckt an.

So gelangweilt ich in der letzten Zeit von James Franco war, so begeistert war ich hier von ihm. Auch hat mir – wieder einmal – Jonah Hill gut gefallen.

Erwähnen möchte ich noch ein tolles Cameo (zum Ende des Films), das ich selbstverständlich nicht spoilern werde. Ich fand es brüllend komisch, wie er mit den Gerüchten um seine Person umgeht.

Wie viel Geld hat eigentlich Milky Way bzw. Mars Incorporated zu diesem Film gesponsert? Eigentlich mag ich Milky Way gar nicht so gerne, aber während des Films hätte auch ich am liebsten in so einen Riegel gebissen.

Meine dringende Empfehlung ist, dass man „This is the End“ ausschließlich im Original sehen sollte. Der Film kann, meines Erachtens, nur so funktionieren.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Don Jon“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film von und mit Joseph Gordon-Levitt. Leider spielt auch Scarlett Johannson mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „We´re the Millers“
Bewertung des Trailers: C+ (Redband-Trailer)
Kommentar: Komödie, bei der Jennifer Aniston wieder versucht, sexy auszusehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The To Do List“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: RomCom mit Aubrey Plaza. Sie sollte für keine Hauptrolle besetzt werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kick Ass 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Wat für´n Scheiß. Jim Carrey nimmt mittlerweile sogar Abstand von dem Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Mortal Instruments: City of Bones“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fantasy/Romanverfilmung. Schlimm – wirklich schlimm!
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Redband-Trailer)
Kommentar: Ich fand diesen Trailer scheinbar besser als die anderen. Trotzdem kein Grund, diese Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Grown Ups 2“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Der erste Film war schon schlimm, dieser Trailer zeigt, dass der 2. mindestens genauso schlimm ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

4 Gedanken zu “San Francisco – Film: "This is the End"

  1. Hört sich wirklich interessant an 😀 Werde ich vormerken.
    Huch und „Don Jon’s Addiction“ heißt jetzt nur noch „Don Jon“! Ich fand den ja gut. Würde mich interessieren, ob sie noch mehr als den Titel verändert haben.
    „Kick Ass 2″…so schlimm? :))
    „The Heat“ habe ich gestern in der Sneak verpasst. Gut, muss man nicht haben, aber die Trailer fand ich lustig.

    Liken

  2. Naja ich weiß jetzt nicht, ob das so DEIN Film ist, Du magst die Schauspieler doch alle nicht, oder? Ich meine, Du willst Dir freiwillig einen Seth Rogen-Film angucken?

    Ja, hat mich auch gewundert, dass der jetzt „Don Jon“ heißt. Der Trailer ist wirklich klasse. Ich weiß noch, dass Dir der Film auch sehr gefallen hat. Muss ich unbedingt gucken. 🙂

    Kick Ass 2 – Pfff

    Ernsthaft – Du willst The Heat gucken? Nee fand die Trailer schon schlimm, der letzte ging ja, aber die davor. :no: Die McCarthy spielt auch immer dieselbe Rolle… gähn. 🙂

    Liken

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