NYC – Film: "Byzantium"

Ich war am 26.04.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Byzantium“ (dt. Kinostart: 23.01.14) 118 min fantasy, drama
dir. Neil Jordan cast: Gemma Arterton, Saoirse Ronan, Sam Riley, Jonny Lee Miller, Caleb Landry Jones

Clara (Gemma Arterton) und Eleanor (Saoirse Ronan) müssen fliehen. Sie landen schließlich in einer kleinen Stadt an der Küste. Der Ort kommt Eleanor irgendwie bekannt vor, hier waren sie doch schon mal. Clara lernt den Besitzer Hotels Byzantium (Daniel Mays) kennen. Das Byzantium wird nicht mehr als Hotel geführt und so leben die beiden Frauen, die sich als Schwestern ausgeben, fortan dort. In Wahrheit sind sie aber Mutter und Tochter, über 200 Jahre alt und Vampire…

D (Wertung von A bis F) Neil Jordans Vampirfilme und ich werden einfach keine Freunde. Für „Interview with the Vampire“ konnte ich mich seinerzeit schon nicht erwärmen, „Byzantium“ war für mich eine pure Qual. Weder die Geschichte noch eine einzige Figur im Film haben mich auch nur im Ansatz interessiert. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so gelangweilt war. Auch der Score ging mir auf die Nerven.

Saoirse Ronan („Atonement“, „City of Ember“, „Hanna“) ist jetzt vermutlich an einem Wendepunkt in ihrer beruflichen Karriere. Kindlich sieht sie nicht mehr aus, erwachsen aber auch noch nicht. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickelt. Der amerikanische Schauspieler Caleb Landry Jones („Breaking Bad“, „The Social Network“, „X-Men: First Class“) ist mir hier das erste Mal aufgefallen. Den würde ich gerne mal in einer anderen Rolle sehen.

Der britische Film „Byzantium“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2012 aufgeführt. Auf dem Tribeca Film Festival 2013 feierte er jetzt seine U.S. Premiere. Ich habe ihn auf dem Festival gesehen.

„Byzantium“ startet in den amerikanischen Kinos am 28.06.13. Trailer zu sehen:

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben.

NYC – Film: "Some Velvet Morning"

Ich war am 25.04.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Some Velvet Morning“ 83 min drama
dir. Neil LaBute cast: Stanley Tucci, Alice Eve

Velvet (Alice Eve) ist überrascht als ihr Ex Fred (Stanley Tucci) plötzlich vor ihrem Haus in Brooklyn steht. Seit vier Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen. Jetzt steht er mit seinen Koffern vor ihrer Tür und erzählt, dass er seine Frau nach 24 Ehejahren verlassen hat…

A (Wertung von A bis F) Meine Begeisterung für „Some Velvet Morning“ war durchgängig vorhanden und doch habe ich überlegt, ob ich dem Film tatsächlich ein uneingeschränktes „A“ geben kann. Mit dem Ende wusste ich, auf jeden Fall. Mein erstes „A“ seit mehr als 1 1/2 Jahren. Ich musste selbst nachschauen, meine letzte klare A-Bewertung habe ich für „Mary and Max“, den ich im September 2011 auf DVD gesehen habe, vergeben.

Ich mag das Reduzierte, ich mag diese Kammerspiele. Ich mag es, wenn aus einer interessanten Ausgangssituation eine solche Dynamik entsteht. Neil LaBute („Nurse Betty“) bringt den Zuschauer in eine Situation, in der er sich unwohl fühlt. Gespannt aber auch angespannt verfolgt man was als nächstes geschieht. Die Situation kann sich praktisch in so viele verschiedene Richtungen entwickeln. Letztlich kann man zu keinem Zeitpunkt erkennen, wie dieser Tag, dieser Morgen endet.

Der Autor, Theater- und Filmregisseur Neil LaBute hat auch diese hervorragende Vorlage, diese sich so natürlich anfühlenden Dialoge geschrieben. Gedreht hat er den Film in acht Tagen.

Stanley Tucci („The Devil Wears Prada“, Julie & Julia, The Hunger Games) kann alles spielen, davon bin ich mittlerweile fest von überzeugt. Auch hier verschwindet er, wieder einmal, in seiner Filmfigur. Er ist dieser überhebliche, zynische dann wieder charmant und sexy Anwalt Fred.

Die britische Schauspielerin Alice Eve („Stage Beauty“, „Men in Black 3“, „Star Trek Into Darkness“) ist mir bislang noch nicht aufgefallen. Sie ist aber perfekt in der Rolle der Velvet.

„Some Velvet Morning“ wird in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2013 definitiv auftauchen, wenn er (entsprechend meiner eigenen Regeln für meine Liste) einen amerikanischen Kinostart noch in diesem Jahr bekommt. Damit würde er sich auch für die Academy Awards qualifizieren. Was ich durchaus befürworten würde, insbesondere für das Drehbuch, aber auch für beide Schauspieler. Dafür müsste der Film aber zunächst einen amerikanischen Verleih finden. Ich drücke die Daumen.

„Some Velvet Morning“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2013 aufgeführt. Ich habe ihn auf diesem Festival gesehen. Neil LaBute war anwesend und hat sich den Fragen des Publikums gestellt.

„Some Velvet Morning“ hat bislang noch keinen amerikanischen Verleih.

Trailer zu sehen:

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben.

HBO-Films: "Phil Spector"

Folgenden HBO-Film habe ich mir angeschaut:

„Phil Spector“ 91 min drama
dir. David Mamet cast: Al Pacino, Helen Mirren, Chiwetel Ejiofor, Jeffrey Tambor,

Staranwalt Bruce Cutler (Jeffrey Tambor) ist beruflich verhindert und lässt die Anwältin Linda Kenney Baden (Helen Mirren) einfliegen. Sie soll sich mit der Verteidigung des legendären Plattenproduzenten Phil Spector (Al Pacino) beschäftigen. Phil Spector ist angeklagt, die Schauspielerin Lana Clarkson erschossen zu haben. Gegen die Bezahlung von einer Million Dollar Kaution ist Phil Spector auf freiem Fuß. Linda ist alles als begeistert, den Fall zu übernehmen. Sie hält ihn zunächst für schuldig. Sie trifft auf eine Persönlichkeit, die ihr so bislang noch nicht begegnet ist. Ganz sicher hat er nicht alle beisammen, aber hat er die Schauspielerin auch getötet?

B+ (Wertung von A bis F) Der HBO-Film „Phil Spector“ konzentriert sich auf die Zeit des ersten Mordprozesses des exzentrischen Musikproduzenten und Multimillionärs Phil Spector. Es ist eine fiktionale Erzählung.

Die Fakten: Auf Phil Spectors Anwesen ist am 3.2. 2003 die Schauspielerin Lana Clarkson durch einen Schuss zu Tode gekommen. Der legendäre Musikproduzent will mit ihrem Tod nichts zu tun gehabt haben. Selbstmord soll sie begangen haben. Phil Spector wird angeklagt, bleibt aber nach Zahlung einer Millionenkaution auf freiem Fuß. Der erste Mordprozess platzt, da sich die Geschworenen nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen konnten. Im zweiten Mordprozess, am 13.04.2009, wurde Phil Spector wegen Mordes schuldig gesprochen. Er ist zu einer Haftstrafe von 19 Jahren bis zu lebenslang verurteilt worden und sitzt in einem kalifornischen Gefängnis.

Der erste Mordprozess erregte in den U.S.A. seinerzeit großes Aufsehen.

Ich liebe Biopics, ich wünschte Phil Spector wäre ein Biopic. Gezeigt wird Phil Spector als ein Musik-Genie mit längst verblasstem Ruhm, dem der jahrelange Konsum von Alkohol, Drogen und Psychopharmaka stark zugesetzt hat. Ein Exzentriker, der zu verbalen Ausbrüchen neigt, aber auch ein tattriger, alter Mann. Ein Waffennarr mit großer Vorliebe zu seltsamen Perücken. Diese Rolle ist Al Pacino praktisch auf den Leib geschrieben.

Aber auch Helen Mirren ist sehr überzeugend als Phil Spectors Verteidigerin. Man sieht die Neugierde mit der sie Phil Spector begegnet, weiß immer was sie denkt. Es gibt eine großartige Szene. (Sie dachte ihrem Klienten klar gemacht zu haben, dass er vor Gericht einen guten Eindruck machen muss und sie erblickt ihn dann an dem so wichtigen Tag.)

Der HBO-Film gefiel mir hauptsächlich durch die grandiosen Performances von Al Pacino und Helen Mirren. Auch mag ich die theatrische Erzählweise Mamets. Warum sich der Bühnen- und Filmregisseur David Mamet (House of Games, The Spanish Prisoner) aber ausgerechnet diesen sehr kurzen Zeitraum in Phil Spectors Leben ausgesucht hat und was er dem Zuschauer suggerieren will, lässt einige Fragen aufkommen.

Ich bin sicher, dass dieser Fernsehfilm, insbesondere die Performances von Al Pacino und Helen Mirren noch bei der Emmy-Verleihung im Herbst eine Rolle spielen werden. Update: Am 18.07.13 wurde der Film „Phil Spector“ in der Kategorie Outstanding Miniseries or Movie für einen Emmy-Award nominiert. Über eine Nominierung können sich auch Al Pacino als Bester Hauptdarsteller (in einer Miniserie/Movie)) und Helen Mirren als Beste Hauptdarstellerin (in einer Miniserie/Movie) freuen. Das ist der wichtigste Fernseh-Preis.

Trailer zu sehen:

Montréal – Film: "Evil Dead"

Ich war am 09.04.13 in Montréal und habe mir im Kino angeschaut:

„Evil Dead“ (dt. Kinostart: 16.05.13) 91 min horror, remake
dir. Fede Alvarez cast: Jane Levy, Shiloh Fernandez, Jessica Lucas, Lou Taylor Pucci, Elizabeth Blackmore

Mia (Jane Levy) hat eine schwere Zeit hinter sich, ihre Mutter ist verstorben, sie ist drogensüchtig und jetzt wäre sie auch noch beinahe an einer Überdosis gestorben. Ihr Bruder David (Shiloh Fernandez) und drei Freunde beschließen, sich um Mia zu kümmern und sie von den Drogen frei zu bekommen. Dafür fahren sie für ein paar Tage in die abgelegene Waldhütte von Mia und Davids Familie. Dort angekommen, schlägt ihnen ein Gestank aus dem Keller der Hütte entgegen. Sie machen eine entsetzliche Entdeckung und Eric (Lou Taylor Pucci) findet ein mysteriöses Buch, das er besser nicht nach oben genommen hätte…

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Evil Dead“ basiert auf Sam Raimis Film „The Evil Dead“ aus dem Jahr 1981.

Das Remake ist düster, wahnsinnig blutig (ich kann mich nicht erinnern, jemals mehr Blut auf der Leinwand gesehen zu haben) und unfassbar brutal. Auch wenn es hier nichts zu gruseln gibt, ist es ein Horrorfilm, der auch für mich einen großen Unterhaltungswert hat.

Bei Horrorfilmen muss ich die Geschichte auch irgendwie kaufen, bzw. ich brauche wenigstens einen Einstieg in die Story. Das ist in „Evil Dead“ durch die Hauptfigur Mia ganz clever gelöst. Sie ist drogensüchtig, ihr Bruder und ihrer Freunde wollen sie von der Stadt fern halten, wo sie vielleicht wieder in die Versuchung geraten könnte. Dann hat Mia scheinbar Halluzinationen, redet wirr, hat Angst, will weg von der Hütte, was die Freunde auf den Entzug zurückführen. Sie sehen sich in ihrer Intention bekräftigt, sie von den Drogen loszubekommen, indem sie sie in der Waldhütte behalten. Glaubwürdig verkörpert wird Mia von der Schauspielerin Jane Levy. Auch alle anderen Schauspieler fand ich ganz gut. Erics Charakter sorgt sogar zweimal dafür, dass man kurz auflachen konnte, bis es dann sofort wieder ganz blutig oder ganz brutal oder beides wurde.

Ich habe keine Ahnung wie dieser Film im Vergleich zu Sam Raimis Film ist. Im Alter von 15 oder 16 Jahren habe ich, unerlaubterweise, „The Evil Dead“ gesehen, eine Erinnerung habe ich an diesen Film jedoch nicht.

„The Evil Dead“ war das Regiedebüt von Sam Raimi („A Simple Plan“,“ Spider-Man“-Trilogie , „Drag Me to Hell“). Ihm stand seinerzeit ein sehr kleines Budget zur Verfügung. Für den uruguayischen Regisseur Fede Alvarez ist das Remake „Evil Dead“ sein Spielfilmdebüt, er hat zuvor einige Kurzfilme gedreht. Sam Raimi und auch der Hauptdarsteller der „Evil-Dead“-Trilogie Bruce Campbell sind die Produzenten des Remakes.

Man kann davon ausgehen, dass es eine Fortsetzung zu „Evil Dead“ geben wird.

„Evil Dead“ mit einer Laufzeit von 91 Minuten hat in Kanada eine Freigabe von 16 Jahren (was ich äusserst gewagt finde) bekommen, in den U.S.A. darf man unter 17 nur in Begleitung eines Erwachsenen rein, in Deutschland wird der Film, aller Wahrscheinlichkeit nach (und zu Recht), eine FSK-18 erhalten.

Sam Raimis Kultfilm „The Evil Dead“ (in Deutschland auch unter dem Titel „Tanz der Teufel“ bekannt) war früher und ist bis heute in Deutschland indiziert.

Trailer zu sehen:

http://www.evildead-movie.com

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Internship“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Vince Vaughn, Owen Wilson, Rose Byrne und John Goodman
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „The Conjuring“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: James Wans neuer Horrorfilm mit Vera Farmiga und Patrick Wilson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

Trailer v. Film: „Louis Cyr“
Bewertung des Teasers: C-
Kommentar: Biopic über Louis Cyr, der Kanadier galt im 19. Jahrhundert als der stärkste Mann der Welt
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „This is the End“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Actionkomödie mit Seth Rogen, James Franco, Jonah Hill, Danny McBride, Michael Cera, Jay Baruchel, Paul Rudd
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Carrie“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Remake des gleichnamigen Horrorfilms. Julianne Moore überzeugt im Trailer als Carries Mutter. Chloe Grace Moretz hingegen funktioniert für mich gar nicht als Carrie.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Chicago – Film: "Mental"

Ich war am 04.04.13 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Mental“ 116 min comedy
dir. P. J. Hogan cast: Toni Collette, Anthony LaPaglia, Liev Schreiber, Rebecca Gibney, Lily Sullivan, Caroline Goodall, Deborah Mailman

Barry Moochmoore (Anthony LaPaglia) ist Lokalpolitiker und mit Shirley (Rebecca Gibney) verheiratet. Sie haben fünf Kinder, alles Mädchen. Jedes der Mädchen ist fest davon überzeugt, an irgendeiner psychischen Krankheit zu leiden. Als Shirley eines Tages einen Nervenzusammenbruch erleidet und in die Nervenheilanstalt eingewiesen wird, ist Barry mit der Situation Zuhause völlig überfordert. Schließlich kommt er auf die Idee, die Anhalterin Shaz (Toni Collette) von der Straße aufzugabeln. Er schickt sie und ihren Kampfhund zu sich nach Hause. Irgendeiner muss sich schließlich um seine Töchter kümmern, dann kann er sich in Ruhe weiterhin seinem Wahlkampf und seinen außerehelichen Affären widmen. Nur Chaz ist offensichtlich auch psychisch nicht ganz auf der Höhe…

B (Wertung von A bis F) „Mental“ ist der zweite Film des Jahres 2013 auf den ich auch nur durch Zufall gekommen bin. Auch hier wusste ich nur, dass es ein australischer Film ist, bei dem Toni Collette und Liev Schreiber mitspielen.

„Mental“ ist ein total abgedrehter Film mit praktisch ausschließlich durchgeknallten, aber liebenswerten Charakteren. Eine Familienkomödie, die mit psychischen Krankheiten wesentlich glaubwürdiger, rührender und amüsanter umgeht als beispielsweise, der für mehrere Oscars nominierte Film, Silver Linings Playbook. Was ist eigentlich normal und was ist schon verrückt? Der Film hat einige richtig gute Szenen. Die zwei Szenen im Donut-Cafe, die „Kennedy“-Szene und die Szenen in der Nervenheilanstalt konnten mich am meisten begeisterten.

Auch in diesem australischen Film wird schauspielerisch einiges geboten. Einige talentierte Schauspieler habe ich hier entdeckt bzw. wiederentdeckt. Beispielsweise die britische Schauspielerin Caroline Goodall, sie ist einfach großartig. Die neuseeländische Schauspielerin Rebecca Gibney konnte mich aber auch überzeugen. Der australische Schauspieler Anthony LaPaglia war mir bislang hauptsächlich durch eine Auftritte in U.S. Serien bekannt, ich würde ihn gerne öfter in Spielfilmen sehen. Liev Schreiber nehme ich sogar den australischen Haifischjäger ab. Ich bin ein großer Fan von Toni Collette, seitdem sie mir erstmals in „Muriel´s Wedding“ aufgefallen ist. In unzähligen Rollen hat sie schon unter Beweis gestellt, wie wandelbar sie ist. Einzig mit ihrer U.S.-Serie „United States of Tara“ kann ich nicht warm werden, was aber an dem Konzept der Serie liegt.

„Mental“ wurde erstmalig auf dem Melbourne International Film Festival 2012 gezeigt. Von dem Australian Film Institute wurde der Film für folgende AACTA Awards nominiert (Beste Hauptdarstellerin: Toni Collette, Bester Nebendarsteller: Liev Schreiber, Beste Nebendarstellerin: Rebecca Gibney und Deborah Mailman und Lily Sullivan als Beste junge Schauspielerin, sowie Bestes Originaldrehbuch, Beste Filmmusik, Bestes Kostümdesign)

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Kick Ass 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Wat für´n Scheiß.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Big Wedding“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: …und da denkt man gerade, Robert De Niro macht wieder etwas anspruchsvollere Filme und dann das. In dieser Komödie spielen auch Diane Keaton, Katherine Heigl, Amanda Seyfried, Susan Sarandon und Robin Williams
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Ich gehe mittlerweile davon aus, dass der Film nicht gut sein kann. Jedenfalls nicht so gut, wie ich es von den allerersten Trailern gedacht habe. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: "Everybody Has a Plan"

Ich war am 05.04.13 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Everybody Has a Plan“ (dt. Titel: „Jeder hat einen Plan“, Originaltitel: „Todos Tenemos un Plan“, dt. Kinostart: 23.05.13) 118 min thriller, drama
dir. Ana Piterbarg cast: Viggo Mortensen, Soledad Villamil, Daniel Fanego, Javier Godino

Augustin (Viggo Mortensen) ist Kinderarzt, verheiratet und steckt in einer Lebenskrise. Seine Frau trennt sich schließlich von ihm. Dann erhält er auch noch Besuch seinem Zwillingsbruder Pedro (Viggo Mortensen), den er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Pedro teilt ihm mit, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist und bald sterben wird. Als Pedro stirbt, reist er in die Heimat zurück und gibt sich für seinen Zwillingsbruder aus. Die Leute begegnen ihm dort feindselig und bald findet er heraus, dass sein Bruder in der Misere steckte…

B+ (Wertung von A bis F) „Everybody Has a Plan“ ist für mich der erste Glücksfall des Jahres 2013. Wäre ich nur einen Tag später in Chicago gewesen, hätte ich sehr wahrscheinlich zwei anderen Filmen den Vorzug gegeben. So bin ich praktisch aus der Not heraus auf den Film gestossen. Ich wusste einzig, dass es ein argentinischer Film ist, der irgendeine Zwillingsgeschichte erzählt und dass Viggo Mortensen mitspielt. Ich möchte auch keinen Hehl daraus machen, dass Viggo das Zugpferd für meine Entscheidung war.

„Everybody Has a Plan“ ist ein feiner, sich nur langsam entwickelnder Thriller. Er hat aber auch Drama-Elemente mit nicht so einfach zu durchschauenden Charaktere. Die Handlung musste ich mir selbst erarbeiten, was durchgehend für Spannung sorgte.

Während des Films habe ich mich selbstverständlich gefragt, woher Viggo Mortensen („A Perfect Murder“, „A History of Violence“, Appaloosa, The Road) so fantastisch spanisch spricht. Der amerikanische Schauspieler hat als Kind mit seinen Eltern in Argentinien gelebt und war als junger Mann u.a. auch in Spanien wohnhaft.

Der argentinische Schauspieler Daniel Fanego hat mich auch überzeugt, er hat ein interessantes, für Filme sehr vorteilhaftes Gesicht.

In den U.S.A. werden dankenswerterweise alle Filme im Original (mit Untertiteln) gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Lone Ranger“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Action/Western mit Johnny Depp. Neuer Trailer ist richtig gut.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Man of Steel“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Zack Snyders neuer Superman-Film. Film ist bestimmt Mist, aber auch so etwas muss ich ab und zu mal gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Trance“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Danny Boyles neuer Film mit Vincent Cassel und James McAvoy
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
?Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The East“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller mit Brit Marling, Alexander Skarsgard, Ellen Page und Patricia Clarkson
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

L.A. – Film: "Admission"

Ich war am 27.03.13 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Admission“ 117 min comedy, drama, adaptation
dir. Paul Weitz cast: Tina Fey, Paul Rudd, Michael Sheen, Lily Tomlin, Travaris Meeks-Spears

Portia Nathan (Tina Fey) ist für das Auswahlverfahren an der elitären Princeton-University zuständig. Princeton zählt zu einer der angesehensten Universitäten der Welt und hier werden nur die Besten aufgenommen. Als Portia zu einem ihrer Vorträge in einer neuen Alternativschule in New Hampshire fährt, versucht sie der Rektor John Pressman (Paul Rudd) zu überzeugen, seinen Schüler Jeremiah (Nat Wolff) eine Chance zu geben. Portias Leben ist sowieso schon ins Wanken geraten, als sich ihr Lebensgefährte Mark (Michael Sheen) von ihr trennt und dann erfährt sie auch noch, dass Jeremiah ihr leiblicher Sohn ist, den sie in jungen Jahren zur Adoption freigegeben hat…

C (Wertung von A bis F) „Admission“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jean Hanff Korelitz.

Die ganze Geschichte, die einem in „Admission“ erzählt wird, und praktisch alle Charaktere und Beziehungen sind irgendwie unglaubwürdig. Den Film retten hätten im Prinzip nur die talentierten Schauspieler Tina Fey, Lily Tomlin, Michael Sheen und Paul Rudd. Aber auch das gelingt nur bedingt, ein paar gute Szenen aber das reicht in meinen Augen nicht, um „Admission“ als sehenswerte Tragikomödie anzupreisen.

Der junge Travaris Meeks-Spears, der in dem Film Paul Rudds adoptierten Sohn spielt, hat mein Interesse geweckt. Er hat eine frappierende Ähnlichkeit mit dem großartigen Don Cheadle („Hotel Rwanda“, „Crash“, Reign Over Me). Während des Films bin ich eigentlich fest davon ausgegangen, dass es auch sein Sohn ist. Meine Recherche hat aber gegeben, dass er gar keinen Sohn hat, Travaris werde ich in jedem Fall im Auge behalten.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Scary Movie 5“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich weiß zwar nicht mehr welchen, aber irgendeinen Teil dieser Reihe fand ich lustig. Der hier ist mit Charlie Sheen und Heather Locklear
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn ich sehr viel Langeweile habe…

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Ich gehe mittlerweile davon aus, dass der Film nicht gut sein kann. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Place Beyond the Pines“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film mit Ryan Gosling.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“
Bewertung des Trailer: A (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Nach diesem genialen Trailer kann der Film gar nicht schlecht sein.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Gut, auch dieser Trailer ist besser als der erste, den ich gesehen habe. Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 8%