TV – Serie: "Homeland, Staffel 2"


Ich habe mir die komplette Staffel von folgender SHOWTIME-Serie angeschaut:

„Homeland, Staffel 2“ (Staffel 1 wird seit dem 3.2.2013 auf SAT1 gezeigt) 12 x approx. 55 min thriller, drama
dir. Michael Cuesta, Lodge Kerrigan, Daniel Semel, Lesli Linka Glatter, Guy Ferland, John Dahl, Dan Attias, Jeremy Podeswa cast: Claire Danes, Damian Lewis, Morena Baccarin, David Harewood, Diego Klattenhoff, Mandy Patinkin, Morgan Saylor, Jamey Sheridan, David Marciano, Navid Negahban, Jackson Pace, Rupert Friend, Zuleikha Robinson, Taylor Kowalski, Timothee Chalemet, Amy Hargreaves, James Rebhorn

Nicholas Brody (Damian Lewis) war als U.S. Marine acht Jahre in Kriegsgefangenschaft der al-Quaida. Von einer Spezialeinheit wurde er schließlich befreit und – zurück in den Vereinigten Staaten – als Kriegsheld gefeiert. Carrie Mathison (Claire Danes) ist Agentin der CIA . Bevor Brody befreit wurde, hat Carrie von einer ihrer Quellen im Irak erfahren, dass das Terrornetzwerk al-Quaida einen amerikanischen Kriegsgefangenen „umgedreht“ hat. Carrie ist der festen Überzeugung, dass es sich dabei um Nicholas Brody handelt. Weder ihr Vertrauter Saul (Mandy Patientin) noch ihr Chef David Estes (David Harwood) glauben ihr. Carrie ist aber besessen von ihrer Theorie, dass Brody für den Top Terroristen Abu Nazir (Navid Negahban) arbeitet und einen terroristischen Anschlag in den U.S.A. plant. Niemand in der CIA weiß, dass Carrie unter psychischen Problemen leidet. Irgendwann zweifelt sie an ihrer eigenen Zurechnungsfähigkeit. Sie landet schließlich in einer Klinik und steht nicht länger im Dienst der CIA. Ein halbes Jahr vergeht, Carrie wohnt mittlerweile bei ihrer Schwester Maggie (Amy Hargreaves), einer Psychiaterin, und versucht wieder Normalität in ihr Leben zu bringen. Nach einem Bombenangriff Israels auf eine Nuklearanlage im Iran kommt es zu großen Ausschreitungen im Nahen Osten. Der Iran spricht von einem Vergeltungsanschlag. Eine von Carries Informanten setzt sich mit der CIA in Verbindung. Sie hat wichtige Hinweise bezüglich eines geplanten Anschlages in den U.S.A., sie vertraut aber nur Carrie…

A- (Wertung von A bis F) Die amerikanische TV-Serie „Homeland“ basiert auf der israelischen TV-Serie „Hatufim“ („Prisoners of War“).

Wenn man erstklassig erzählte, darstellerisch hervorragende und toll inszenierte Geschichten sehen will, geht man in den U.S.A. heutzutage auf Nummer sicher und abonniert die Kabel bzw. Pay-TV-Sender. Natürlich kann man auch hin und wieder mit dem Kauf einer Kinokarte Glück haben und bekommt einen guten Film präsentiert. Ich habe aber immer mehr den Eindruck, dass die ideenreicheren und mutigeren Projekte für das Fernsehen produziert werden.

Die erste Staffel von „Homeland“ liegt bei mir jetzt länger als ein Jahr zurück. Im amerikanischen Fernsehen hatte ich hin und wieder mal reingeschaut, es aber bewusst vermieden, eine komplette Folge der neuen Staffel zu schauen. „Homeland“ ist eine Serie, die praktisch als kompletter Film funktioniert. Viele Details sind wichtig, immer wieder geschieht etwas unerwartetes – man sollte nichts verpassen. Auch solle man sich die Serie nicht von irgendwem spoilern lassen. Bei meiner Inhaltsangabe habe ich nichts verraten, was über die erste Folge der zweiten Staffel hinausgeht.

Da es bei mir nun eine Weile her war, dass ich die erste Staffel gesehen habe, brauchte ich einem Moment, um wieder reinzukommen. Von den Ereignissen in der ersten Folge war ich aber so gepackt, dass ich mir gleich die ersten acht Folgen hintereinander anschauen musste. Die Serie hat großes Suchtpotenzial. Dringend würde ich auch empfehlen, die Serie auf DVD zu gucken.

Die einzelnen Charaktere hatte ich bereits in meinem Beitrag zur ersten Staffel vorgestellt. Meine beiden Lieblingscharakteren sind klar Carrie und Brody. Ohne diese beiden Figuren würde es die Serie nicht geben. In der fünften Folge („Q & A“) kommt es zu einer Hammer-Szene. Wäre „Homeland“ ein Kinofilm, dann wäre das eine sogenannte Oscar-Szene, für die, in diesem Fall, beide Schauspieler für den Oscar nominiert worden wären. Aber nicht nur Claire Danes und Damian Lewis verschwinden hinter ihren Figuren, die komplette Besetzung wirkt authentisch. In der zweiten Staffel wird auch Saul (gespielt von Mandy Patinkin) zu einem meiner Lieblinge. Außerdem wird in der zweiten Staffel eine neue, interessante Figur vorgestellt: Peter Quinn. Peter Quinn ist CIA Analyst, gespielt wird er von dem hier sehr attraktiven Rupert Friend („Pride and Prejudice“, „The Young Victoria“).

Die finale Folge, die dieses Mal nur knapp eine Stunde andauert, lässt mich etwas ratlos zurück. Eigentlich ist es die Folge, die mir am wenigsten gefällt.

Die ersten beiden Staffeln von „Homeland“ und auch beide Hauptdarsteller wurden (mehrmals) für alle möglichen Preise (Emmy, Golden Globes, SAG- PGA-WGA und DGA-Awards) nominiert und bzw. haben diese auch gewonnen.

Nach dem großen Erfolg und den zahlreichen Auszeichnungen der ersten Staffel hat die zweite Staffel von „Homeland“ noch einmal die Einschaltquoten auf SHOWTIME erheblich steigern können. Die dritte Staffel wird ab September 2013 auf SHOWTIME ausgestrahlt.

Trailer zur zweiten Staffel:

2 Gedanken zu “TV – Serie: "Homeland, Staffel 2"

  1. Ich find’s auch enorm, wie die amerikanische TV-Landschaft seit 2000 qualitativ angezogen hat. Wenn ich krank bin oder mich nach einer OP erholen muss, schau ich am liebsten staffelweise Serien auf DVD xD.

    „Homeland“ muss ich mir auch irgendwann ansehen. Man hört echt nur Gutes.
    Hihi, bei Mandy Patinkin muss ich grad an seine lollige Rolle in „Chicago Hope“ zurückdenken 🙂

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  2. Na dann hoffe ich ja trotzdem, dass Du nicht so oft krank bist oder Dich gar von einer OP erholen musst. :no:

    Ich gucke in Deutschland halt gar keine amerikanischen Filme oder Serien im Fernsehen (ich kann gar nicht mehr auf Synchros) und so gucke ich die Serien auch immer staffelweise. Ist auch viel besser, weil man einfach gucken kann, wenn man Lust und Zeit hat.

    Krankenhaus-Serien habe ich nie wirklich geguckt und so kannte ich bewusst Mandy Patinkin gar nicht vorher. Der ist aber wirklich toll hier und spielt eine interessante Figur. 🙂

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