NYC – Film: "The Impossible"


Ich war am 15.01.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„The Impossible“ (dt. Kinostart: 31.01.13) 114 min drama
dir. Juan Antonio Bayona cast: Naomi Watts, Ewan McGregor, Tom Holland The Impossible erzählt eine wahre Geschichte.

Am Heiligabend im Jahr 2004 kommt das Ehepaar Marie (Naomi Watts) und Henry Bennett (Ewan McGregor) mit ihren drei Kindern in ihrem Strandhotel in Khao Lak, Thailand an. Sie wollen ein paar unbeschwerte Tage verbringen. Am frühen Morgen des 26.12. 2004 verursacht ein Seebeben eine verheerende Flutwelle, die mit voller Wucht über das Urlaubsparadies hereinbricht. Die Familie wird getrennt, Marie findet in dem Chaos und der Verwüstung bald ihren 15-jährigen Sohn Lucas (Tom Holland), aber sind die restlichen Familienmitglieder auch noch am Leben…?

A- (Wertung von A bis F) Der Film „The Impossible“ basiert auf einer wahren Geschichte. Erzählt wird die Geschichte der spanischen Familie Belón.

Dem Regisseur gelingt es perfekt, die Stimmung und die ganze Atmosphäre einzufangen. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, vor Ort zu sein und alles irgendwie miterleben zu müssen. Mehr als nur einmal im Film sind mir auch die Tränen gekommen. Die eigentliche Tsunami-Szene ist so realistisch inszeniert, dass ich Gänsehaut bekommen habe. Dann beginnt der Überlebenskampf und man ist an der Seite von Naomi Watts und Tom Hollands Charakteren. Naomi Watts ist Ärztin, Mutter und Ehefrau, den psychischen und physischen Schmerz nimmt man ihr ab und leidet mit ihr.

Tom Holland übernimmt ab einem gewissen Moment die zentrale Rolle im Film. Davon abgesehen, dass Tom Holland unfassbar goldig ist, ist der kleine Mann einfach der 15-jährige Lucas. Er ist ängstlich, peinlich berührt (wenn er seine Mutter halbnackt sieht), unglaublich tapfer, fürsorglich und verzweifelt. Ohne Frage ist das die beste Performance eines Kindes aus einem Film aus dem Jahr 2012. Wenn man Quvenzhane Wallis (die in „Beasts of the Southern Wild“ hauptsächlich präsent und niedlich ist) Darstellung und Tom Hollands vielschichtige Performance im Vergleich sieht, ist es der blanke Hohn, dass die Erstgenannte dieses Jahr für den Oscar nominiert ist. Es ist aber bekannt, dass die Academy Mitglieder ein großes Herz für kleine Mädchen haben. Traditionell werden bei Kinderschauspielern immer Mädchen für den Oscar nominiert und die Jungen gehen in den meisten Fällen leer aus.

Die hervorragenden Schauspielerin Naomi Watts („Mullholland Drive“, „The Ring“, „21 Grams“, Fair Game) wurde für ihre Rolle als Marie Bennett gerade für den Oscar nominiert. Eine Nominierung ist durchaus berechtigt, nur sehe ich ihre Rolle eher als eine Nebenrolle.

„The Impossible“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2012 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Amour“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Michael Hanekes Film, der kürzlich bei den Oscar-Nominierungen richtig abgesahnt hat (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Bestes Drehbuch, Bester fremdsprachiger Film)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: So wieder ein neuer Trailer. Meine Erwartungen sind riesig, eigentlich kann ich nur enttäuscht werden. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Oz: The Great and Powerful“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sam Raimis Verfilmung von „The Wonderful Wizard of Oz“ mit James Franco und Michelle Williams
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „After Earth“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: M. Night Shyamalans neuer Film mit Will Smith und seinem Gör
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Mama“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Horrorfilm mit Jessica Chastain
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Stoker“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Horrorfilm mit Nicole Kidman, Mia Wasikowska und Matthew Goode
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Now You See Me“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller mit Morgan Freeman, Michael Caine, Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Woody Harrelson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

3 Gedanken zu “NYC – Film: "The Impossible"

  1. Jetzt, nachdem ich „Zero Dark Thirty“ gesehen habe, kann ich nur wiederholen wie großartig ich Watts hier finde. Auch wenn es eher eine Nebenrolle ist – für mich liegen Welten zwischen Chastain und ihr und ich drücke ihr die Daumen 🙂
    Ich mag ja Jessica Chastain recht gerne und der Film war großartig – aber dennoch :))

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  2. Naja also zwischen beiden Rollen liegen Welten. Vermutlich ist aber Jessica Chastains Charakter schwieriger zu spielen. Es sind ja meist die introvertierten und wortkargen Rollen (die eigentlich auch sonst nur von Männern besetzt sind, wie Clint Eastwood etc.), die mitunter eine größere Herausforderung darstellen. Sie müssen den Zuschauer mitreißen, ohne dass – wie hier – eine klare Figurenzeichnung vorliegt. Jessica Chastain wusste zwar dass sie die tatsächliche CIA-Agentin porträtieren sollte, aber logischerweise sehr wenig über die Frau. Naomi Watts hatte eine ganz klare Vorlage, bei der es einfach ist, sich reinzuversetzen. Was nicht heißt, das dies jede x-beliebige Darstellerin überzeugend könnte, aber für die richtig herausragenden Schauspieler ist das sicherlich einfacher als sich selbst ein Figur zu erarbeiten. 🙂

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  3. Ja klar ist es schwerer sich eine Rolle ohne Vorgaben zu erarbeiten; ich fand JC aber nicht groß anders als sonst. Gut, sie ist eine tolle Darstellerin…vielleicht bin ich es einfach schon gewohnt oder erwarte eine gute Performance von ihr zu sehen und weil ich Naomi aber lieber mag, so insgesamt und als Typ, bin ich da voreingenommen 🙂

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