NYC – Film: "Rust and Bone"


Ich war am 07.12.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Rust and Bone“ (dt. Titel: Der Geschmack von Rost und Knochen , Originaltitel: „De rouille et d´os“, dt. Kinostart: 10.01.13) 120 drama, adaptation
dir. Jacques Audiard cast: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Armand Verdure, Corinne Masiero

Ali (Matthias Schoenaerts) fährt mit seinem fünfjährigen Sohn Sam (Armand Verdure) zu seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) nach Südfrankreich. Er findet einen Job als Türsteher in einem Club. An einem Abend lernt er die hübsche Orca-Trainerin Stephanie (Marion Cotillard) kennen. Kurze Zeit später wird Stephanie bei einer ihrer spektakulären Killerwal-Shows schwer verletzt, sie verliert beide Unterschenkel. Eines Tages meldet sie sich bei Ali…

B+ (Wertung von A bis F) Der französisch-belgische Film „Rust and Bone“ basiert auf der gleichnamigen Sammlung an Kurzgeschichten von Craig Davidson.

„Rust and Bone“ ist einer dieser Filme, über den ich zuvor gar nichts gelesen habe. Einzig Marion Cotillard hat mich in den Film gebracht.

Einen großen Teil des Films über habe ich mir (trotz Marion Cotillard) gedacht, dass „Rust and Bone“ wieder einer dieser französischen Klischee-Filme ist, die ich mir besser erspart hätte. Beide Charaktere für sich genommen habe ich verstanden, nur wollte mir partout nicht einleuchten, warum sie sich mit ihm und – noch mehr – er sich mit ihr trifft. Dann kam es zu einer Wendung und die Beziehung hat auf einmal an Glaubwürdigkeit gewonnen. Dann hat sich alles wie selbstverständlich entwickelt und ich fand den Film wunderbar.

Mein Mitgefühl für Menschen, die sich als Dompteure in irgendwelchen Raubtiershows und bei Extremsportarten schwer verletzen, hält sich in Grenzen. Im Film gibt es natürlich immer Ausnahmen, spontan fällt mir Mickey Rourke in The Wrestler  oder Tom Hardy in Warrior ein. Mein Verständnis für die Wal-Trainerin und den MMA-Sportler läuft in erster Linie über die beiden überragenden Hauptdarsteller Marion Cotillard („La Vie en Rose“, Inception, Midnight in Paris) und Matthias Schoenaerts.

Marion Cotillard ist zu Recht für eine Oscar-Nominierung im Gespräch. Alleine ihre Szene im Club ist eine sogenannte „Oscar-Szene“. Ich finde jedoch, dass man den belgischen Schauspieler Matthias Schoenaerts auch ins Gespräch bringen sollte.

„Rust and Bone“ wurde auf dem Cannes Film Festival erstmalig aufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Impossible“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Der sogenannte „Tsunami“-Film mit Naomi Watts und Ewan McGregor. Warum bloss wieder ein U2-Song?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Bubba Ho-Tep“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Horrorfilm aus dem Jahr 2002, der in einem meiner Lieblingsprogrammkinos mal wieder gezeigt wird.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „John Dies at the End“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Horrorfilm mit Paul Giamatti
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Any Day Now“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama mit Alan Cumming
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Girl“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Abbie Cornish
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

4 Gedanken zu “NYC – Film: "Rust and Bone"

  1. Hm, eher nicht so meine Baustelle.
    Was hasst Du gegen „Bubba Ho-Tep“? Ist doch toll lustiger Trash :))
    „John Dies at the End“ , mensch den hatte ich schon völlig vergessen, hat ganz schön lange gebraucht und kommt hoffentlich auch hier ins Kino.

    Gefällt mir

  2. Der ist aber echt toll – nachher. Und von dem Schoenaerts könnte ich sogar ein richtiger Fan werden.

    Trash ist ja nicht so meine Baustelle. Ich kenne den Film aber auch gar nicht. Sollte mir eigentlich klar sein, dass Du ihn kennst. :)) Allerdings finde ich es klasse, wenn schöne Kinos auch hin und wieder alte Schinken zeigen. Nur ich hatte bisher nie Zeit für so was, bzw. ich habe sie mir nicht genommen.

    John Dies at the End ist doch von demselben Regisseur, oder? Naja also auch nicht meins.

    Gefällt mir

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