DVD – Film: "Margaret"


Folgenden Film habe ich mir über iTunes (U.S.) als Leihvideo angeschaut:

„Margaret“ 150 min drama
dir. Kenneth Lonergan cast: Anna Paquin, Jeannie Berlin, Matt Damon, Mark Ruffalo, Kieran Culkin, Olivia Thirlby, Rosemarie DeWitt, Matthew Broderick, Allison Janney, Jean Reno

Die 17-jährige New Yorker Schülerin Lisa (Anna Paquin) wird Zeuge eines tragischen Verkehrsunfalls. Da sie den Busfahrer und Unfallverursacher (Mark Ruffalo) abgelenkt hat, gibt sich Lisa eine Mitschuld am Tod der Fußgängerin (Allison Janney). Durch Lisas Falschaussage bei der Polizei kommt der Busfahrer straffrei davon. Sie nimmt Kontakt zu der besten Freundin der Verstorbenen (Jeannie Berlin) auf…

B (Wertung von A bis F) Einige amerikanische Filmkritiker hatten im letzten Jahr den Film „Margaret“ in ihrer Top Ten Liste aufgeführt.

Da ich mir auch diesen Film angeschaut habe, ohne zuvor etwas darüber gelesen zu haben, war ich anfangs sehr irritiert über die Besetzung von Anna Paquin („Piano“, „X-Men“, True Blood). Das hat mir überhaupt keine Ruhe gelassen, so dass ich gleich zu Beginn des Films erst einmal gegoogelt habe, wie alt sie ist. Anna Paquin ist dreißig Jahre alt. Sie sieht zwar noch recht jung für ihr Alter aus, aber in einer Rolle als 17-jährige Schülerin wollte ich sie anfangs partout nicht akzeptieren. Komischerweise habe ich dieses Alters-Debakel dann doch irgendwann vergessen, weil sie mich mit ihrer nuancierten Performance einfach gefesselt hat. Sie spielt einen Teenager mit allen vorstellbaren Unsicherheiten, Stimmungsschwankungen und der Frage was richtig oder falsch ist. Ebenfalls beeindruckt war ich von der Schauspielerin Jeannie Berlin.

Im Nachhinein hat sich für mich dann auch noch aufgeklärt, warum Anna Paquin überhaupt als 17-Jährige besetzt wurde. Der Film ist im Jahr 2005 gedreht worden. Der Regisseur Kenneth Lonergan (der hier auch in einer Nebenrolle als Lisas Vater zu sehen ist) hatte anschließend kreative Probleme, den 3-Stunden-Film zu kürzen und fertig zustellen. Der Film ist mit 150 Minuten, meinem Empfinden nach, immer noch viel zu lang.

Aus rechtlichen Gründen ist der Film erst im Jahr 2011 ins amerikanische Kino gekommen.

Trailer zu sehen:

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