San Francisco – Film: "To Rome with Love"

Ich war am 14.07.12 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„To Rome with Love“ (dt. Kinostart: 30.08.12) 102 min drama, comedy
dir. Woody Allen cast: Woody Allen, Roberto Benigni, Jesse Eisenberg, Alec Baldwin, Penélope Cruz, Judy Davis, Greta Gerwig, Ellen Page, Ornella Muti

Jack (Jesse Eisenberg) ist angehender Architekt und lebt mit seiner Freundin Sally (Greta Gerwig) in Rom. Als sich Sallys Freundin Monica (Ellen Page), eine sich für unwiderstehlich haltende Hollywoodschauspielerin, zu Besuch anmeldet, ist Jack zwischen seiner Freundin und Monica hin- und hergerissen. Jerry (Woody Allen) war Musikproduzent ist aber mittlerweile in Rente und reist mit seiner Frau Phyllis (Judy Davis) nach Rom. Ihre gemeinsame Tochter möchte ihnen ihren zukünftigen Schwiegersohn Michelangelo (Flavio Parente) vorstellen. Michelangelos Vater (Fabio Armiliato) arbeitet als Bestatter, Jerry hört ihn aber eines Tages unter der Dusche singen und möchte ihn berühmt machen. Dann gibt es da noch den normalen Angestellter und Familienvater Leopoldo (Roberto Beningi), der wird praktisch über Nacht berühmt und muss sich damit auseinandersetzen. Außerdem gibt es noch ein frisch verheiratetes Pärchen (Alessandra Mastronardi und Alessandro Tiberi), das in ihren Flitterwochen nach Rom kommt. Sie verläuft sich in der großen Stadt und er bekommt im Hotelzimmer plötzlich Besuch von einer Prostituierten (Penelope Cruz)…

D (Wertung von A bis F) Woody Allens Sicht auf eine der weltweit schönsten Städte schmerzt. Kitschig ausgeleuchtete Bilder mit abgedroschener schmalziger Musik unterlegt. Ich weiß nicht, wie oft ich mir „Volare“ anhören musste. Dazu werden dem Zuschauer vier wenig originelle, dafür unglaublich langgezogene Geschichten erzählt, die sich auf Alt-Herren-Fantasien begründen. Eine Geschichte ist dabei öder und zugleich absurder als die nächste. Der Humor ist klamottig. Zu allem Überfluss spielt Woody Allen selbst auch mal wieder eine Rolle. Greta Gerwig wirkt ziemlich trampelig und Ellen Page ist als Femme Fatale unfassbar fehlbesetzt. Einzig Jesse Eisenberg hat mir gefallen. Gut fand ich auch, dass Woody Allen – wie bereits in „Vicky Cristina Barcelona“ – die Schauspieler in ihrer eigenen Sprache hat sprechen lassen. Auch wenn der Zuschauer dafür die Hälfte des Film Untertitel lesen muss. Nicht umsonst hat Penélope Cruz seinerzeit ihren Oscar für die beste Nebenrolle gewonnen. Hier spielt die Spanierin allerdings eine italienische Prostituierte.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bill W.“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über Bill Wilson, den Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Robot & Frank“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Frank Langella und Susan Sarandon
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Searching for Sugar Man“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über den Musiker Rodriguez
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Shut Up and Play the Hits“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über James Murphys letzten Auftritt im Madison Square Garden
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Little White Lies“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: französische Tragikomödie aus dem Jahr 2010 mit Marion Cotillard.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%