Boston – Film: "Seeking a Friend for the End of the World"

Ich war am 27.06.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Seeking a Friend for the End of the World“ (dt. Titel: „Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt“, dt. Kinostart: 20.09.12) 101 min drama, comedy
dir. Lorene Scafaria cast: Steve Carell, Keira Knightley, Adam Brody, Derek Luke, Connie Britton, Patton Oswalt, Rob Corddry

Der Weltuntergang naht, es verbleiben noch drei Wochen. Dodge arbeitet bei einer Versicherung und seine Frau verlässt ihn just in dem Moment, in dem feststeht, dass es keine Rettung mehr gibt. Dann trifft er auf Penny (Keira Knightley)…

B+ (Wertung von A bis F) Für „Seeking a Friend for the End of the World“ muss man wahrscheinlich in der richtigen Stimmung sein, aber auch dann ist es sehr wahrscheinlich kein Film für jedermann. Ich habe ihn mir eigentlich auch nur angeschaut habe, um die Zeit bis zu einem anderem Film zu überbrücken. Daher habe ich mich Im Vorfeld auch nicht über den Film informiert. An dieser Stelle dachte ich, mich hauptsächlich über das unsägliche Casting auslassen zu müssen. Auf dem Papier hört sich die Besetzung von Steve Carell und Keira Knightley in einer RomCom aber auch schräg an.

„Seeking a Friend for the End of the World“ ist aber keine RomCom, eher ein leises, nachdenklich machendes, aber auch skurril-witziges Roadmovie mit einem Sci-Fi-Hintergrund. Ich war überrascht, wie gut mir der Film gefallen hat. Während des Films ist mir mehrmals der Film Melancholia in den Sinn gekommen. „Seeking a Friend“ hat natürlich keinen cineastischen Anspruch, aber auch hier naht das Ende der Welt und der Umgang mit dem Thema liegt mir wesentlich mehr. Wie verhält man sich, wenn man weiß, dass es nur noch drei Wochen sind, bis die Erde zerstört ist. Was will man noch erleben oder erledigen, mit wem verbringt man die letzten Tage und Stunden? Dodge und Penny lernen sich durch Zufall kennen und könnten nicht unterschiedlicher sein. Er, der nette Typ von nebenan möchte noch einmal seine erste große Liebe treffen und sie, die leicht durchgeknallte Engländerin, die gerade ihren nichtsnutzigen Freund verlassen hat, ihre Lieblingsschallplatten durch die Gegend schleppt, möchte zu ihrer Familie nach Großbritannien. Irgendwie fügt sich hier alles relativ natürlich zusammen. Auch die Beziehung der beiden entwickelt sich glaubhaft, vielleicht nicht zu 100 Prozent, aber zu 90. Angesichts der Besetzung von Steve Carell und Keira Knightley grenzte das schon für mich an ein Wunder.

Steve Carell („Little Miss Sunshine“, Dan in Real Life, Get Smart, Crazy, Stupid, Love) ist immer besonders sehenswert wenn er – wie hier – einen ernstzunehmenden Charakter portraitiert. In „Seeking a Friend“ hat er insbesondere eine Szene, in der er – ohne viel zu sagen – so unglaublich ausdrucksstark ist. Keira Knightley steht die freigeistige Type, die sie hier verkörpert.

„Seeking a Friend for the End of the World“ hat einen überwiegend sehr gelungenen Soundtrack. Einer meiner Lieblingssongs wird sogar ein zweites Mal zum Abspann gespielt. Der Film ist in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2012 gelandet.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Perks of Being a Wallflower“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Romanverfilmung mit Paul Rudd, Ezra Miller, Emma Watson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Argo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ben Afflecks mittlerweile dritte Regiearbeit, diesmal wieder mit ihm in der Hauptrolle. Des weiteren mit Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman. Der Film könnte ein Oscar-Kandidat im nächsten Jahr sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ted“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Teddy-Komödie mit Mark Wahlberg und Mila Kunis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Hope Springs“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Meryl Streep, Tommy Lee Jones und Steve Carell
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „For a Good Time, Call…“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Komödie mit Justin Long, Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ruby Sparks“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: RomCom mit Paul Dano, Zoe Kazan, Annette Bening
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Anna Karenina“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Neuverfilmung des Romanklassikers von Leo Tolstoi mit Keira Knightley und Jude Law. Film könnte ein Oscar-Kandidat im nächsten Jahr sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

D.C. – Film: "Bernie"

Ich war am 15.06.12 in Washington und habe mir im Kino angeschaut:

„Bernie“ 104 min drama, comedy
dir. Richard Linklater cast: Jack Black, Matthew McConaughey, Shirley MacLaine

Bernhard „Bernie“ Tiede (Jack Black) arbeitet als Bestatter in der texanischen Kleinstadt Carthage. Aufgrund seiner aufopfernden und hilfsbereiten Art ist er bei allen Einwohnern beliebt. Majorie Nugent (Shirley MacLaine) gilt in der Kleinstadt als Drachen und niemand möchte etwas mit ihr zu tun haben. Nach dem Tod ihres Ehemannes kümmert sich Bernie um die wohlhabende Witwe. Sie verbringen fortan viel Zeit miteinander, aber Majorie wird immer besitzergreifender und hysterischer…

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Bernie“ basiert auf einer wahren Geschichte.

„Bernie“ beruht auf einem interessanten Gesellschaftsphänomen und ist als Film mehr in die Kategorie schwarze Komödie einzuordnen. Vielleicht sollte man nicht allzu viel über die Handlung wissen, um den Film richtig geniessen zu können. Ich habe meinen Kurzinhalt entsprechend reduziert.

Jack Black („School of Rock“, Be Kind Rewind, Tropic Thunder) gibt hier wahrscheinlich die beste Performance seiner Karriere. Den undurchsichtigen Bernie nehme ich ihm zu hundert Prozent ab. Ich hätte nie gedacht, dass er in einer ernstzunehmenden Rolle so überzeugen kann. In „High Fidelity“ habe ich Jack Black das erste Mal singen gehört. Das klang schon bemerkenswert, vielleicht auch, weil ich es ihm nicht wirklich zugetraut hätte. Mittlerweile ist bekannt, dass er neben seinem schauspielerischen Werdegang auch als Sänger und Gitarrist der Band Tenacious D durchaus erfolgreich ist. In „Bernie“ singt und tanzt er und ich war komischerweise erneut überrascht, WIE gut er es kann.

Den Film über kommen immer wieder die Einwohner der Stadt zu Wort. Ich fand die beeindruckend echt und habe mich bis zum Schluss gefragt, ob es sich hierbei tatsächlich um die Einwohner der Stadt handelt. Beeindruckt war ich insbesondere von der schauspielerischen Leistung bei einer blonden Dame. Sie spricht so natürlich und normal. Im Abspann erfährt man, dass es sich teilweise um Interviews mit den eigentlichen Bewohnern von Carthage handelt. Bei der besagte Dame (sie ist auch im Trailer zu sehen) handelt es sich in der Tat um eine der Einwohnerinnen der Kleinstadt. Großartig und gelungene Idee für einen Film. Eine andere Dame aus den „Interviews“ wird aber von Matthew McConaugheys Mutter, Kay McCabe, gespielt.

Während des Abspanns sieht man Jack Black mit dem wahrhaftigen Bernie sprechen.

„Bernie“ wurde auf dem Los Angeles Film Festival im Jahr 2011 uraufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Whore´s Glory“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über Prostituierte in Thailand, Bangladesch und Mexiko
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film schaue: 100%

Trailer v. Film: Neil Young Journeys“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jonathan Demmes Neil Young-Konzertdokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Unforgivable“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: französischer Thriller
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „To Rome with Love“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Der neue Woody Allen-Film mit Alec Baldwin, Roberto Benigni, Penelope Cruz, Judy Davis, Jesse Eisenberg, Ellen Page und leider auch Woody Allen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Elena“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Russisches Drama, das beim Cannes Film Festival im Jahr 2011 den Special Jury Prize gewonnen hat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

NYC – Film: "Bully"

Ich war am 11.06.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Bully“ 99 min documentary
dir. Lee Hirsch cast: Alex Libby, Kirk Smalley, David Long, Teryn Long, Ja´Meya Jackson, Kelby Johnson

Im Jahr 2010 wurden 13 Millionen amerikanische Schüler von ihren Mitschülern gemobbt. Es gibt immer wieder Schüler, die es nicht mehr aushalten, kontinuierlich gedemütigt und schikaniert zu werden und sich das Leben nehmen. „Bully“ lässt die Eltern der beiden Suizidopfer Tyler Long und Ty Smalley zu Wort kommen und begleitet andere Schüler bei ihrem schwierigen Schulalltag.

C+ (Wertung von A bis F) Eine Dokumentation, die das Mobbing unter Schülern an amerikanischen Schulen zum Thema hat, hätte in meinen Augen sehr nahe gehen müssen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit „Bully“ eine sichere Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm sehe. Vielleicht hätte sich der Filmemacher Lee Hirsch auch nur auf ein oder zwei Schüler konzentrieren sollen. So verbringt man als Zuschauer nie genug Zeit mit den schikanierten Schülern, um ihre Situation vollends nachvollziehen und mitfühlen zu können. Ihre Schicksale werden nur oberflächlich beleuchtet und man wird von einer vielleicht interessanten und bewegenden Geschichte viel zu früh weggerissen. Die Kamera begleitet immer abwechselnd die verschiedenen Schüler, die Eltern der verstorbenen Kinder kommen zu Wort und deren privates Filmmaterial wird gezeigt. Außerdem redet eine besonders inkompetente stellvertretende Schuldirektorin unüberlegt drauflos. In meinen Augen ist diese Dokumentation einfach nicht gut genug strukturiert. Auch wirken die Beteiligten das eine oder andere Mal auf mich, als ob sie nach Drehbuch und Regieanweisungen reden oder handeln. Herzzerreissend fand ich einzig und allein die Szenen mit dem einen Vater, dessen Kind sich das Leben nahm.

„Bully“ wurde auf dem Tribeca Film Festival im Jahr 2011 uraufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Odd Life of Timothy Green“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Drama/Fantasie-Film mit Jennifer Garner und Joel Edgerton. Wer denkt sich denn so einen Mist aus?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Knight Rises“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Christopher Nolans neuestes Batman-Abenteuer mit ganz vielen Guten und Anne Hathaway…Das ist ein Film, den ich in unbedingt in der IMAX-Fassung gucken muss und werde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Katy Perry: Part of Me“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: 3D-Konzertfilm – na darauf hat ja wohl die Welt gewartet…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

NYC – Film: "Prometheus – IMAX-3D"

Ich war am 11.06.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Prometheus – IMAX-3D“ (dt. Titel: „Prometheus – Dunkle Zeichen, dt. Kinostart: 09.08.12) 123 min sci-fi, fantasy
dir. Ridley Scott cast: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Idris Elba, Guy Pearce, Logan Marshall-Green, Sean Harris

Die Weyland Corporation hat eine Forschergruppe beauftragt, nach den Ursprüngen menschlichen Lebens zu suchen. Im Jahr 2093 erreicht das Raumschiff PROMETHEUS einen fremden Planeten…

B (Wertung von A bis F) Im besten Fall wird in einem gelungenen Sci-Fi-Film eine irgendwie einleuchtende Geschichte erzählt und der Regisseur schafft es, mit seinen gestalterischen Ideen, den Zuschauer in eine ganz andere Welt zu versetzen. Für mich funktioniert „Prometheus“ weil Ridley Scott hier eine so großartig-düstere eigene Welt kreiert hat, in die ich komplett eintauchen konnte. Die Handlung hat Potenzial, wirft aber zu viele Fragen auf. Auf der einen Seite ist der Verlauf der Geschichte vorhersehbar, auf der anderen Seite ergeben einige Dinge (auch das Verhalten bestimmter Charaktere oder der Aliens) keinen Sinn. Manches hätte besser erklärt werden können und vielleicht sogar müssen. „Prometheus“ lässt Raum für Interpretationen, mir war die Story aber etwas zu dünn und auch hätte ich gerne etwas mehr Hintergrundwissen über einzelne Charaktere gehabt.

Ridley Scott („Alien“, „Blade Runner“, „Thelma & Louise“, „Gladiator“) hatte mehrfach betont, dass „Prometheus“ kein Prequel zu „Alien“ ist. Ridley Scotts erster Sci-Fi-Film seit mehr als dreissig Jahren erinnert aber schon sehr an „Alien“. Den muss ich mir tatsächlich demnächst noch einmal anschauen.

Der Androide David ist für mich die interessanteste Figur, auch wenn diese Figur nicht immer logisch agiert. Michael Fassbender ist dieser Roboter David. Unglaublich mit welcher Leichtigkeit er alle anderen Schauspieler an die Wand spielt. Gerade zu Beginn hat er eine Szene, die mich unweigerlich an eine meiner Lieblingsszenen in dem großartigen Wall-E  erinnert.

Noomi Rapaces Charakter Elizabeth Shaw ist nun eigentlich die Filmfigur, die einen durch den Film führt. Der Glaube ist ein großes Thema für Elizabeth Shaw, glaubwürdig fand ich ihre Figur nicht immer. Mir ist sie aber auch nicht wirklich sympathisch, was auch daran liegen mag, dass ich Noomi Rapace absolut farb- und ausdruckslos und uninteressant finde. Ich hätte mir hier eine andere Schauspielerin gewünscht. Noomi Rapace ist für mich ein Schwachpunkt des Films, auch wenn ihr Filmcharakter für mich eine der besten Filmszenen in „Prometheus“ hat. Logan Marshall-Green, der hier den Partner von Noomi Rapaces Charakter spielt, fand ich hingegen überzeugend.

Auch hat mir, wie eigentlich immer, Charlize Theron gefallen.

Guy Pearce habe ich zugegebenermassen gar nicht erkannt, ich weiss nicht, wie viel schlechtes Make-Up sie ihm ins Gesicht gekleistert haben.

„Prometheus“ ist visuell atemberaubend. Der Film wurde in 3D gedreht und ich halte es für unverzichtbar, ihn auch in der 3D-Fassung zu sehen. Es gibt kaum einen Film, bei dem sich diese Technologie so sehr auszahlt wie bei „Prometheus“. Man sollte diesen Film in der bestmöglichen Qualität sehen, ich habe „Prometheus“ in der IMAX-3D-Fassung gesehen und diese Mehrausgabe hat sich definitiv gelohnt.

Ganz sicher wird es mindestens einen weiteren Teil von „Prometheus“ geben.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Savages“ (nicht in IMAX/3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Oliver Stones neuer Thriller mit Blake Lively, Uma Thurman, Salma Hayek, Benicio del Toro und John Travolta
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Flight“ (nicht in IMAX/3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Robert Zemeckis neuer Film mit Denzel Washington, Don Cheadle, John Goodman und Melissa Leo. Bei Flugzeugfilmen bin ich grundsätzlich dabei.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Watch“ (nicht in IMAX/3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Komödie mit Ben Stiller, Vince Vaughn, Jonah Hill und Seth Rogen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ (nicht in IMAX/3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: 3D-Horrorfilm von Timur Bekmambetov, Der neue Trailer ist wesentlich besser als der erste.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „The Dark Knight Rises“ (enttäuschenderweise nicht in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Christopher Nolans neuestes Batman-Abenteuer mit ganz vielen Guten und Anne Hathaway…Das ist ein Film, den ich in unbedingt in der IMAX-Fassung gucken muss und werde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Amazing Spider-Man“ (in 3D)
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ich bin ja nie so der Fan von Spidey gewesen, Tobey Maguire fand ich aber schon gut in der Rolle. Andrew Garfield und Emma Stone – ich weiß immer noch nicht…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Frankenweenie“ (in 3D)
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Nachdem ich mir „Dark Shadows“ lieber erspart habe, werde ich mir diesen Stop-Motion-Animationsfilm von Tim Burton aber sicherlich ansehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

VOD – Film: "Brake"

Folgenden Film habe ich mir als Video on Demand angeschaut:

„Brake“ 91 min thriller
dir. Gabe Torres cast: Stephen Dorff, JR Bourne, Chyler Leigh, Tom Berenger

Jeremy Reins (Stephen Dorff) arbeitet als Secret Service Agent und findet sich plötzlich im Kofferraum eines Wagens wieder. Er hat keine Ahnung wie er dorthin gekommen ist. Vor ihm sieht er eine Digitaluhr die runterzählt und dann wieder von vorne anfängt. Über ein Sprech- und Empfangsgerät hört er die Stimme eines Henry. Der steckt scheinbar in einer sehr ähnlichen Situation. Was hat das alles zu bedeuten und wer steckt hinter der Entführung?

C+ (Wertung von A bis F) Meinen kleinen Kinoabstecher in Berlin mal ausgenommen, war ich tatsächlich 8 Wochen nicht mehr im Kino. Die in Hotel-Nähe angebotenen Filme am letzten WE empfand ich als Zumutung. Mit Ausnahme von „Marvel´s The Avenger“ hat mich kein Film auch nur annähernd interessiert. Irgendwann hatte ich mir dann fest in den Kopf gesetzt, mich gruseln zu wollen und entsprechend stand ich dann sehnsüchtig vor dem Filmplakat von „Chernobyl Diaries“. Ein Freund, der den Film bereits gesehen hat, hat mir aber eindringlich von diesem „Superschrott“ abgeraten und mir augenzwinkernd empfohlen, wenn ich mich doch wirklich gruseln möchte, möge ich mir doch Cameron Diaz als Gebärende in „What to Expect When You´re Expecting“ anschauen. Sehr Witzig. Also ist es auf Pay-TV hinausgelaufen.

Die Story in „Brake“ ist ganz sicher nicht neu und enthält auch einige Logiklöcher. Da man aber für eine gewisse Zeit mit dem Protagonisten Jeremy mitraten und fiebern kann, ist sie nicht komplett spannungsfrei erzählt. Was die Auflösung angeht, fallen mir gleich einige andere und durchaus bessere Filme ein. Selbstverständlich werde ich die hier nicht nennen, sonst wäre der komplette Film „Brake“ gespoilert. Nach der Auflösung gibt es aber noch ein richtiges Filmende, welches es durchaus konsequent und daher gut fand. Dafür gab es für mich letztendlich auch das „+“ in meiner Bewertung. Stephen Dorff („Blade“, „Cold Creek Manor“, „Somewhere“) ist, meines Erachtens, der Falsche für diese Rolle. Er hat weder das schauspielerische Talent noch die Präsenz, einen Film alleine zu tragen. So habe ich praktisch von Beginn an überlegt, wen ich doch lieber in dieser Rolle gesehen hätte. Schade, hätte ein solider Thriller sein können.

Trailer zu sehen:

L. A. – Film: "Marvel´s The Avengers"

Ich war am 03.06.12 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Marvel´s The Avengers“ (dt. Kinostart war der 26.04.12) 143 min action, sci-fi, adaptation
dir. Joss Whedon cast: Robert Downey Jr. Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Tom Hiddleston, Stellan Skarsgard, Samuel L. Jackson

Nick Fury (Samuel L. Jackson) ist Direktor der Geheimdienstorganisation S.H.I.E.L.D. Durch Thors rachsüchtigen Bruder Loki (Tom Hiddleston) sieht Fury den Weltfrieden bedroht und trommelt die Superhelden Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth) und Hulk (Mark Ruffalo) zusammen…

B- (Wertung von A bis F) „Marvel´s The Avengers“ basiert auf den gleichnamigen Marvel Comicbüchern.

In meiner sehr gut besuchten Sonntagmorgen-Vorstellung brach, als der Film zu Ende war, Applaus aus. Irgendwie müssen meine Mitzuschauer einen anderen Film gesehen haben oder sie waren ebenfalls froh, dass der (gefühlte) vier Stunden lange Film endlich zu Ende war.

Ich war bereits nach einer Stunde völlig ermüdet und meine Bewertung stand fest. Die restlichen 1 1/2 Stunden habe ich mich dann nur noch auf Loki und Dr. Bruce Banner/Hulk konzentriert, mich hin und wieder auch mal über Tony Stark/ Iron Man amüsiert, und ein Auge zugedrückt, um die Bewertung zu halten. Mit Ausnahme von Batman bin ich zugegebenermassen kein Fan von Superheldenfilmen. Was die Comic-Verfilmungen der Avengers angeht, habe ich aber die Hulk-, Iron Man- und Captain America-Filme gesehen und fand sie, bis auf Iron Man 2 auch gut bzw. okay. Bei einem Film dieser Art muss der Film für sich alleine stehen und soll einfach nur unterhalten.

Technisch ist „Marvel´s The Avengers“ selbstverständlich brillant. Der Film ist action- und zerstörungsreich. Allerdings hatten die gemeinsamen Auftritte aller Superhelden für mich schon etwas albernes. Vielleicht liegt es an der lustigen Kostümierung von Captain America und Thor. Überhaupt ist Thor für mich die uninteressanteste Figur von allen. Auch wenn ich mir die komische Gottestracht wegdenke, geht Chris Hemsworth gar nicht. Er repräsentiert für mich die pure Langeweile, so dass ich bei allen Thor-Auftritten erst einmal in einen Sekundenschlaf gefallen bin.

Ein richtig guter Avengers-Film wäre in meinen Augen einer mit ausschließlich Loki, Bruce Banner/ Hulk und Tony Stark/ Iron Man geworden. Der britische Schauspieler Tom Hiddleston (Midnight in Paris, War Horse) ist mir bisher noch in keinem Film aufgefallen. In „Marvel´s The Avenger“ hat er eine angenehm-irre Präsenz. Mark Ruffalos Karriere verfolge ich nun bereits seit 12 Jahren. Irgendwie bin ich immer wieder überrascht wie gut er eigentlich ist. So auch hier, seine Vorgänger Eric Bana und Edward Norton waren lange nicht so überzeugend als Dr. Bruce Banner/ Hulk.

Bei diesem Rekord- Einspielergebnis muss man natürlich auch wieder die Oscars ins Spiel bringen. „Marvel´s The Avenger“ hat es geschafft, The Dark Knight von Platz 3 zu stossen und ist jetzt hinter Avatar und „Titanic“ der dritterfolgreichste Film aller Zeiten. Wenn die Academy nicht doch wieder ihre Richtlinien ändert, werden sie im Jahr 2013 zwischen 5 und 10 Filmen in der Kategorie Bester Film nominieren. Ich finde es zwar völlig absurd (und letztendlich wäre es auch rufschädigend für A.M.P.A.S.), aber halt nicht vollends ausgeschlossen, dass bei 10 nominierten Filmen dieses Comic-Spektakel dabei sein könnte. Der erfolgreichste Film aller Zeiten, „Avatar“, war in meinen Augen auch nur ein mittelmässiger Blockbuster, der nicht nur zahlreich für den Oscar nominiert war, sondern nachher mit The Hurt Locker sogar als Oscar-Favorit galt. Das war das David gegen Goliath Oscar-Rennen. Dankenswerterweise ging der Oscar seinerzeit an den kleinen Indie-Film „The Hurt Locker“. Für „Marvel´s Avenger“ wären zahlreiche technische Oscar-Nominierungen berechtigt. Es ist ungewöhnlich, wenn ein Genre-Film für den Oscar als Bester Film nominiert wird. Ich hoffe darauf, dass entsprechende Diskussionen über „Marvel´s The Avenger“ spätestens mit Kinostart von The Dark Knight Rises vorbei sind. Ich erwarte einfach, dass TDKR der wesentlich bessere Film ist. Im Jahr 2009 wurden von der Academy noch max. fünf Filme für den Oscar als Bester Film nominiert. „The Dark Knight“ hatte dadurch keine Chance unter die fünf besten Filme zu kommen. Dadurch wurde eine Debatte losgelöst, dass doch wenigstens ein Blockbuster/ bzw. ein Animationsfilm unter den von der Academy nominierten besten Filmen sein müsste. Das war dann der Grund für die Regeländerung, ein Jahr später wurden zehn Filme in der Kategorie „Bester Film“ nominiert.

„Marvel´s The Avengers“ wurde nicht in 3D gedreht, daher habe ich mir die teure Fassung erspart.

Selbstverständlich gibt es eine Fortsetzung zu „Marvel´s The Avenger“.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Lawless“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Romanverfilmung mit Shia LaBeouf, Tom Hardy, Gary Oldman, Guy Pearce, Jessica Chastain und Mia Wasikowska. „Lawless“ war in Cannes jetzt nicht so der Erfolg…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Expendables 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Fortsetzung des Actionfilms mit Sylvester Stallone, Jason Statham, Dolph Lundgren, Bruce Willis, Jean-Claude Van Damme und Arnold Schwarzenegger – also alle meine Lieblingsschauspieler in einem Film…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Knight Rises“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Christopher Nolans neuestes Batman-Abenteuer mit ganz vielen Guten und Anne Hathaway…Das ist ein Film, den ich in unbedingt in der IMAX-Fassung gucken muss und werde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Amazing Spider-Man“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ich bin ja nie so der Fan von Spidey gewesen, Tobey Maguire fand ich aber schon gut in der Rolle. Andrew Garfield und Emma Stone – ich weiß immer noch nicht…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Frankenweenie“
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Nachdem ich mir „Dark Shadows“ lieber erspart habe, werde ich mir diesen Stop-Motion-Animationsfilm von Tim Burton aber sicherlich ansehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Prometheus“
Bewertung des Teasers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ridley Scotts Sci-Fi-Film mit Michael Fassbender, Guy Pearce und Charlize Theron
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% wg. Michael Fassbender

Trailer von Film: „Brave“
Bewertung des Trailer: B (neuer Trailer)
Kommentar: Pixars neuer 3D-Animationsfilm. Nach wie vor, die Story interessiert mich immer noch nicht, es ist aber ein PIXAR-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

DVD – Film: "Entrance"

Folgenden Film habe ich mir als Leihvideo über iTunes (U.S.) angeschaut:

„Entrance“ 84 min drama, horror
dir. Dallas Richard Hallam, Patrick Horvath cast: Suziey Block, Karen Baird, Karen Gorham

Suzy (Suziey Block) lebt in Los Angeles. Sie wohnt mit ihrem Hund Darryl und der Mitbewohnerin Karen (Karen Gorham) zusammen. Ihren eigentlich als Nebenjob gedachten Job in einem Café übt sie bereits viel zu lange aus. Sie hat keine richtigen Freunde und auch Schwierigkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Sie führt ein einsames, recht trostloses Leben. Dann verschwindet ihr Hund…

D- (Wertung von A bis F) „Entrance“ entwickelt sich unglaublich langsam. Am Anfang, oder genauer gesagt beinahe eine Stunde lang, beobachtet man die Protagonistin bei ihrem recht ereignislosen Alltag. Als Zuschauer bekommt man hin und wieder ein paar Details präsentiert, die durchaus die Neugier wecken. Ich hatte nicht die geringste Ahnung in welche Richtung sich die Story entwickelt und so war, obwohl nichts passierte, eine gewisse Grundspannung da. Als es im dritten Akt nun endlich zur Sache geht, wirkte das Geschehen auf mich aber nur unfreiwillig komisch. Das lag für mich hauptsächlich an dem schlechten Schauspiel der Akteure und an dilettantischen Make Up.

Meiner Bewertung und meinen Worten kann man sicherlich entnehmen, dass ich für „Entrance“ ganz sicher keine Filmempfehlung ausspreche. Wenn man sich doch für den Film entscheidet, sollte man es vermeiden, mehr über den Inhalt in Erfahrung zu bringen und unter gar keinen Umständen sollte man sich den Trailer anschauen. Unfassbarerweise wird im Trailer die ganze Story gespoilert.

Trailer zu sehen: