Die Oscars 2012: Alle Gewinner


Meryyyyyyyyllllll! Also mit den Oscars 2012 bin ich wieder einigermassen versöhnt.

Ich habe mir die Show dann doch live angeschaut, aber im Bett und immer kurz davor, einzunicken. Billy Chystals souverän-charmante Moderation hat mich an früher, an seine damaligen Oscar-Abende erinnert. Das mochte ich, vergleichbar mit einem Film, den ich in den 1980er Jahren geliebt habe und der jetzt im Fernsehen kommt. Ich fand den ganzen Abend relativ kurzweilig. Kurz vorher wurde veröffentlicht, in welcher Reihenfolge die Academy Awards dieses Jahr verliehen werden. Mit einer Verzögerung von einigen wenigen Minuten blieb die Show sogar im Zeitrahmen. Die beste Dankensrede hat Christopher Plummer gehalten. Die blödeste Octavia Spencer. Die Überraschung des Abends (der Nacht in Deutschland) war zweifelsohne, als Meryl Streeps Name verlesen wurde. Mein Oberkörper richtete sich mit einem Schlag senkrecht im Bett auf und dann liefen mir schon die Tränen. Wohlverdient. Nach dem SAG Award für Viola Davis war hiermit nicht mehr wirklich zu rechnen. Aber, ich glaube, dies auch schon mal in meinem Blog erwähnt zu haben, man darf nie Harvey Weinstein und seine Leute unterschätzen. Dieses Jahr steht sein Team hinter „The Artist“, „The Iron Lady“ und „Undefeated“. Meryyyyylllll! Meryl hält nach wie vor den Rekord mit 17 Oscar-Nominierungen und jetzt 3 Academy Awards (2 für die Beste Hauptrolle, 1 für die Beste Nebenrolle) Es gibt nur eine Schauspielerin, die bei 12 Oscar-Nominierungen auch 4 Academy Awards (4 für die Beste Hauptrolle) gewonnen hat: Katharine Hepburn. Ja und ich freue mich darüber, dass „The Artist“ nicht der ganz große Abräumer des Abends war. „Hugo“ hat wohlverdient fünf technische Awards gewonnen und „The Artist“ hat ebenfalls fünf Oscars gewonnen, drei „wichtige“, plus Kostüme und Score. Das schönste Kleid hat für mich Tina Fey getragen, gefolgt von Penelope Cruz. Schlimm fand ich die Roben von insbesondere Sandra Bullock, Emma Stone, Michelle Williams.

Alle Oscar-Gewinner 2012:

Best Picture: „The Artist“
Best Director: Michel Hazanavicius („The Artist“)
Best Actor: Jean Dujardin („The Artist“)
Best Actress: Meryl Streep („The Iron Lady“)
Best Supporting Actor: Christopher Plummer („Beginners“)
Best Supporting Actress: Octavia Spencer („The Help“)
Best Original Screenplay: Woody Allen („Midnight in Paris“)
Best Adapted Screenplay: Alexander Payne, Nat Faxon und Jim Rash („The Descendants“)
Best Cinematography: „Hugo“
Best Animated Feature: „Rango“
Best Foreign Language Film: „A Separation“
Best Costume Design: „The Artist“
Best Art Direction: „Hugo“
Best Make Up: „The Iron Lady“
Best Film Editing: „The Girl with the Dragon Tattoo“
Best Sound Editing: „Hugo“
Best Sound Mixing: „Hugo“
Best Visual Effects: „Hugo“
Best Documentary Feature: „Undefeated“
Best Animated Short: „The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore“
Best Live Action Short: „The Shore“
Best Documentary Short Subject: „Saving Grace“
Best Original Song: „Man or Muppet“ („The Muppets“)
Best Original Score: Ludovic Bource („The Artist“)

Von den 24 Kategorien habe ich 18 richtig geraten. Ist ein okayer Schnitt, jedenfalls habe ich meine Wette gewonnen Zugegebenermassen mit nur einer Stimme, diesmal also sehr knapp.

4 Gedanken zu “Die Oscars 2012: Alle Gewinner

  1. Mir hats auch ganz gut gefallen, bieder, aber glücklicherweise durch Crystal besser als die Vorjahre und ohne diese unsäglichen Musikeinlagen. Irgendwie können die sich aber nicht entscheiden, ob the winner is oder the oscar goes to was? :))
    Jedes Jahr was anderes.
    Williams Kleid fand ich auch hässlich und McCarthy, ich weiß nicht dieses Geraffte da …^^
    Ich war erstaunt wie jung Cloonys Mutter aussah. Hätte ich ihr niemals abgenommen, wäre es nicht in einem so seriösen Beitrag gelaufen.
    Ja, Du hast wirklich gut getippt, hatte zwischendurch immer verglichen :))

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  2. Crystal vermittelt einem irgendwie das Gefühl, nach Hause zu kommen. So vertraut. Ja, bieder höre ich immer mal wieder. Stört mich aber bei der weltweit grössten Preisverleihung überhaupt nicht. Ist halt so und die Oscars sind ein Mal im Jahr. Wenn es einem nicht gefällt, muss man es sich ja nicht anschauen. Ich finde es auch gut, dass auch alle technischen Awards würdevoll ausgezeichnet werden. Alle haben ja ihr Zutun für einen Film. Mich hat es gewundert, dass die zwei Songs nicht vorgetragen wurden. Bei zwei Songs wäre das ja noch okay gewesen.

    Stimmt, ich habe dieses Jahr gar nichts über die zutreffende Wortwahl gehört oder gelesen. Dieses Mal habe ich nur „and the Oscar goes to…“ gehört.

    Gut, ich habe jetzt nicht die Kleider von den Frauen, die eben nicht die perfekte Figur haben, eingerechnet. Das würde dann wohl kein Ende nehmen. :))

    Clooneys Mutter? – Meinst Du Clooneys „Walkerin“, Stacy Keibler. :))

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  3. Ja gut aber es gibt ja immer mehr oder weniger verhaltene Oscars, der hier ging, weil wie gesagt ganz gute Gags dabei waren und Crystal da einfach zu Hause ist.
    Nee vor der Oscarverleihung kamen doch die Mominees oder wie das hieß, da kamen die Mütter der Nominierten zu Wort darunter auch Frau Clooney Senior – eine echt attraktive Frau!
    Bei den Kleidern fand ich es nicht so wichtig wie dick oder dünn jemand war, aber manche setzen einfach die falschen Körperteile ins Licht. Einen großen Busen in Gerafftes zu packen war einfach ungünstig.

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  4. Ja stimmt. Als ich Chris Rock z. B. gesehen habe, bzw. er war ja einer der Präsentatoren, blieb mein Herz kurz stehen, weil ich mich an seine unsägliche Moderation erinnert habe. Überhaupt sah der aus wie ein Fünfzehnjähriger im Smoking… Grauenhaft. Bei Crystal wirkt es so, als ob er die Moderation locker aus dem Ärmel schüttelt.

    Kann mich daran nicht erinnern, habe aber auch teilweise vor der eigentlichen Show geschlafen, weil ich schon die Pfeife von Steven Gätjen nicht ertragen kann. :))

    Ja stimmt, manche haben einfach keinen Geschmack, Spiegel oder guten Stylisten. Da gab es ganz sicher Einige, die daneben gegriffen haben. Ich fand J. Los Kleid auch unpassend.

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