Boston – Film: "Norman"


Ich war am 27.10.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Norman“ 97 min drama, comedy
dir. Jonathan Segal cast: Dan Byrd, Emily VanCamp, Richard Jenkins, Adam Goldberg, Billy Lush

Norman (Dan Byrd) ist gerade 18 Jahre alt und irgendwie ein Einzelgänger auf seiner Schule. Vor kurzem ist seine Mutter bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Jetzt ist sein Vater (Richard Jenkins) erneut an Magenkrebs erkrankt und lehnt es ab, sich einer weiteren Chemo-Therapie zu unterziehen. Norman fühlt sich noch viel zu jung, um auf einmal erwachsen zu werden und so viel Verantwortung zu tragen. Seinem besten Freund James (Billy Lush) erzählt er, dass nicht sein Vater, sondern er an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat. Die Nachricht macht an der Schule schnell die Runde und auch sein Schwarm Emily (Emily VanCamp) erfährt davon…

C (Wertung von A bis F) „Norman“ ist wieder einmal ein Film, der so gar nicht auf meiner Wunschliste stand. Leider liefen im Kino nur Filme, die ich entweder schon kannte oder die mich nicht interessierten.

Das Hauptproblem des Films ist für mich eindeutig die Besetzung. Dan Byrd ist weder ein guter Schauspieler, noch hat er die Ausstrahlung, um den Zuschauer ein gewisses Verständnis für seine Filmfigur zu entlocken. Der Filmcharakter Norman an sich ist schon nicht sonderlich interessant, aber vielleicht hätte es mit einem anderen Schauspieler funktioniert. Der Film hätte mir aller Voraussicht nach wesentlich besser gefallen, wenn es mehr um die Beziehung zwischen Vater und Sohn gegangen wäre. Dann wäre auch der stets exzellente Richard Jenkins („The Man Who Wasn´t There“, „North Country“, The Visitor) öfter im Bild gewesen und hätte dem Film etwas mehr Substanz verliehen. Eine weitere Fehlbesetzung ist für mich Emily VanCamp („Brothers & Sisters“). Vielleicht liegt es daran, dass ich sie jetzt in der Serie „Revenge“ gesehen habe. Definitiv nehme ich der Schauspielerin jedenfalls keine 18 oder 19-jährige Schülerin mehr ab. Emily VanCamp und Dan Byrd passen auch überhaupt nicht zusammen. „Norman“ ist ein Indie-Film, auf den man getrost verzichten kann.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Artist“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Den (und ein paar andere) Trailer schleppe ich nun seit einigen Monaten schon auf meinem iPad mit mir herum und zeige ihn/sie – wenn ich lustig bin – Filminteressierten. Wenn man den Trailer aber das erste Mal im Kino sieht, merkt man, dass das noch mal eine ganz andere Nummer ist. Ich habe richtig Gänsehaut bekommen. Ein schwarz-weißer Stummfilm, so etwas sieht man heutzutage einfach nicht mehr im Kino. „The Artist“ hält sich seit Monaten schon als einer der Oscar-Favoriten bei den Oscars 2012.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Tinker Tailor Soldier Spy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spionagethriller nach dem Roman von John le Carré. Film mit Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

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