NYC – Film: "Straw Dogs"


Ich war am 21.09.11 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Straw Dogs“ (dt. Titel: „Straw Dogs – Wer Gewalt sät“, dt. Kinostart: 01.12.11) 105 min thriller, adaptation, remake
dir. Rod Lurie cast: James Marsden, Kate Bosworth, Alexander Skarsgard, James Woods, Dominic Purcell

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt die Schauspielerin Amy (Kate Bosworth) mit ihrem Ehemann David (James Marsden) in ihre Heimatstadt in Mississippi zurück. Amy will ihr Elternhaus restaurieren lassen, um es dann zu verkaufen. David ist Drehbuchautor in Hollywood und nutzt die Zeit um sein neues Skript fertigzustellen. Kaum sind sie in der Kleinstadt, schon lernt David Amys Ex-Freund Charlie (Alexander Skarsgard) kennen. Charlie und seine Kumpels werden beauftragt, das Dach der Scheune zu reparieren. David hat zunehmend Probleme mit der Mentalität der Südstaatler und schon bald kommt es zu großen Spannungen…

D+ (Wertung von A bis F) Der Film „Straw Dogs“ basiert auf Gordon Williams Roman „The Siege of Trencher´s Farm“. „Straw Dogs“ ist ein Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1971. Den Originalfilm habe ich nicht gesehen.

Rod Lurie („The Contender“) hat sowohl das Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt. Zur Strafe müsste er den Mist, den er hier auf die Leinwand gebracht hat, 100 x selbst anschauen. So eine unrealistische, dämliche Story mit nicht einer Figur, mit der man sich auch nur ansatzweise identifizieren kann oder die man wenigstens sympathisch findet. Wenn man wenigstens dann deren Verhalten irgendwie nachzuvollziehen könnte. Ich weiß gar nicht, wen ich am schlimmsten finde, doch vielleicht: James Marsden. Die ganze Zeit habe ich überlegt, wie Kate Bosworths Charakter überhaupt auf die Idee kam, den zu heiraten. (Im Originalfilm wurde David von Dustin Hoffman gespielt). Dann gab es noch diese wirklich völlig an den Haaren herbeigezogene Janice/Jeremy-Story. Das war dann der Gipfel.

Es gibt zwei Punkte, die mich dennoch minimal positiv gestimmt haben: James Woods sehe ich immer gerne, auch wenn ich ihn gerne mit Christopher Walken verwechsle. Der andere ist natürlich ganz offensichtlich: Alexander Skarsgard (True Blood). Auch ohne Fangzähne wirkt er irgendwie bedrohlich und unglaublich sexy. Er ist einfach prädestiniert, einen Bösewicht zu spielen. Meine doch sehr schmeichelhafte Bewertung für „Straw Dogs“ kommt einzig und allein durch den Alexander Skarsgard Faktor zustande.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „In Time“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Actioner mit Justin Timberlake, Cillian Murphy, Olivia Wilde, Amanda Seyfried
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spionagethriller nach dem Roman von John le Carré. Film mit Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Paranormal Activity 3“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Nun also der dritte Teil. Ich fand den ersten ja sehr spannend, der zweite hat mich dann nicht mehr so interessiert.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Machine Gun Preacher“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: Biopic über Sam Childers mit Gerard Butler
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Thing“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Mal ein Horrorfilm, den auch ich mal vom Original her kenne und liebe. Trailer sah für mich nach Remake aus, ist aber ein Prequel mit Joel Edgerton
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Ides of March“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Politdrama von und mit George Clooney. Auch mit dabei: Ryan Gosling, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, etc. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Underworld: Awakening“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Der 4. Teil der Serie ist in 3D, ich müsste mir erst einmal die anderen drei Filme anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

5 Gedanken zu “NYC – Film: "Straw Dogs"

  1. Oh man da kann ich mich nur noch dunkel erinnern, war ein durchweg frustrierender FIlm. Ich glaube der Sam Peckinpah ist schwer zu toppen.
    Also… die Timberlake SF Quatsch wird mit 70%iger Wahrscheinlichkeit von Dir gesehen? Das Poster ist doch schon so doof – tschuldige . Meine Freundin fragte warum der denn nicht lieber nur singt :))
    „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“ keine Frage, wird geguckt.
    „The Ides of March“ – hm die Polithriller mit Clooney habe ich bislang nicht gesehen, also diesen Anwaltsfilm und Syriana oder wie der hieß (hatte ich angefangen, aber abgebrochen).

    Gefällt mir

  2. …was Du alles für Filme kennst…:)

    Ja die Prozentzahl ist immer mein aktuelles Gefühl, das ändert sich ja gerne mal. Spätestens wenn es zu einer RT-Bewertung von weniger als 40 % kommt, bin ich durch mit dem Film. :)) Den Trailer finde ich aber gut, das Poster kenne ich gar nicht. Ich finde Justin Timberlake hat eine Präsenz (hat man ja spätestens bei „The Social Network“ gesehen). Er entscheidet sich nur gerne mal für die falschen Projekte.

    „The Ides of March“ hat schon bevor den Film irgendjmd. überhaupt gesehen hat, Oscar Buzz erhalten und dann wurde er in Venedig zum ersten Mal gezeigt und die meisten reagierten etwas verhalten. Also ich gucke ihn auf jeden Fall, jetzt mit etwas weniger Erwartung. Hier hat ja George Clooney auch Regie geführt, er hat schon einmal bei dem genialen Polit-Drama „Good Night, and Good Luck“ Regie geführt. Aber „Syriana“ fand ich auch überbewertet.

    Gefällt mir

  3. Also ich habe ihn heute in der Sneak gesehen und fand ihn gar nicht so schlecht. Die Story unterscheidet sich eigentlich nur in der Location und im Beruf des Hauptdarstellers.
    Auch die Geschichte mit dem Dorftrottel gehörte da so rein. Im Großen und Ganzen fand ich die These : Gewalt erzeugt Gegengewalt ganz ordentlich umgesetzt und die Story nicht so abwegig.
    Gut, James Mardsen ist nicht der Burner.
    Vielleicht gefällt Dir das Original dann auch nicht… obwohl Dustin Hoffman ist schon was anderes und den Deppen spielt glaube ich David Warner.
    Und vielleicht war meine Toleranz größer, weil ich ja wusste was da kommt.

    Gefällt mir

  4. Dass Du immer das Wagnis eingehst, in Sneaks zu gehen. Kann doch auch ganz, ganz übel enden… :))

    Ich habe immer einen ziemlichen großen Realitätsanspruch. Wenn mich ein Film nicht in eine andere Welt ziehen kann, brauche ich wenigstens eine glaubhafte Story und/oder ebensolche Charaktere. Bei „Straw Dogs“ fand ich das Verhalten von allen, auch von Kate Bosworths Charakter von vornherein nicht nachzuvollziehen. Warum hat sie diesen Typen geheiratet,läuft die ganze Zeit vor den Arbeitern und ihrem Ex halb nackt rum, etc. Die, wie Du sagst, Dorftrottel-Geschichte fand ich halt auch total unglaubwürdig. Warum hat dieses hübsche Mädchen sich überhaupt von diesem alten, psychisch kranken Mann angezogen gefühlt und ihn angebaggert?

    Ich glaube, ich mag eher Horrorfilme, bei denen ich mir vorstellen kann, in so einer Situation zu landen. 🙂

    Gefällt mir

  5. Ja das ist der Nervenkitzel und wir wetten natürlich. Mein Tip diese Woche war ja „mein Freund der Defiln“, den hier hatte ich gar nicht auf dem Plan. Meine Freundin hatte nur Angst, dass wir den vierten Teil von Twilight sehen müssen :))

    Na ja warum Schauspielerinnen wen heiraten verstehe ich auch so oft nicht :))
    Aber das mit der leichten Bekleidung kann ich schon verstehen. Da geht es ums Prinzip – Frau kleidet sich nicht für Mann oder es hat Mann verdammt noch mal nichts anzugehen was Frau trägt, weil sie kein Objekt ist, dass für ihn da ist. Aber leider hat sie das erst angedeutet und dann mit dem Spruch untergraben, dass sie sich für ihn so anzieht und das war wieder sehr dumm und klischeehaft.
    Das mit dem Trottel konnte ich gut nachvollziehen.
    Die Kleine war 15 und auf der einen Seite total naiv. Er war erstens in ihren Augen attraktiv und zweitens genau der den Papa hasst, das gibt den gewissen kick.
    Es gibt Mädels, die so sind.
    Aber trotz allem kann ich verstehen, wenn man diesen Film überhaupt nicht mag. DIe neben mir hat auch gelitten :))

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.