Chicago – Film: "Hereafter"


Ich war am 10.11.10 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Hereafter“ (dt. Kinostart: 27.01.10) 129 min drama, science fiction, fantasy
dir. Clint Eastwood cast: Matt Damon, Cecile de France, Jay Mohr, Bryce Dallas Howard, Frankie McLaren, George McLaren, Lyndsey Marshal, Thierry Neuvic

Drei Personen in drei unterschiedlichen Ländern werden mit dem Tod konfrontiert. Die französische Nachrichtensprecherin Marie (Cecile de France) überlebt den Tsunami in Indonesien. Durch diese Nahtod-Erfahrung ist sie traumatisiert und beschäftigt sich mit dem Leben nach dem Tod. Der Londoner Schüler Marcus (Frankie McLaren) hat seinen geliebten Zwillingsbruders Jason (George McLaren) verloren. Er will es nicht wahrhaben und versucht irgendwie mit seinem verstorbenen Bruder Kontakt aufzunehmen. In San Francisco hat George (Matt Damon) seit der Kindheit seherische Fähigkeiten und kann Kontakt mit den Toten aufnehmen. Vor einiger Zeit hat er aufgegeben, als professionelles Medium zu arbeiten. Er sieht seine Begabung als Fluch.

C (Wertung von A bis F) Gerade als Regisseur hat Clint Eastwood in den letzten Jahren mit z. B. „Midnight in the Garden of Good and Evil“, „Mystic River“, Gran Torino und Changeling unglaublich gute Filme präsentiert. Daher würde ich einem Eastwood-Film grundsätzlich eine Chance geben, auch wenn mich das Thema, wie bei „Hereafter“, überhaupt nicht anspricht. Letztlich ist auch hier kein schlechter Film dabei herausgekommen, die Tsunami-Szene zu Beginn ist spektakulär und einige, wenige Szenen haben mich auch berührt, nur im Gesamten ist es für mich kein stimmiger Film geworden. Bei zwei der drei Episoden hat es bei mir geschlagene 1 1/2 Stunden gedauert, bis ich hundertprozentig in die Geschichte eintauchen konnte. Dann habe jedoch die beiden Geschichten (London und Paris) nicht mehr losgelassen und ich konnte es kaum erwarten, dass und wie es weitergeht. Die San Francisco-Geschichte hat mich komplett kalt gelassen und eigentlich hätte man sie sich auch sparen können. Klar, dann hätte es nicht so ein unendlich blödes und unrealistisches Ende gegeben. Mit „Babel“, „21 Grams“ und „Crash“ sind den jeweiligen Filmemachern sensationelle Episodenfilme gelungen. Clint Eastwood halte ich für einen begnadeten Geschichtenerzähler, hier ist ihm meiner Meinung nach mal ein nicht so guter Film gelungen. Man muss dem genialen Drehbuchautor Peter Morgan, der die Vorlage für herausragende Filme wie „The Last King of Scotland“, „The Queen“ und Frost/Nixon lieferte, hier aber auch eine gewisse Mitschuld geben.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer (mir ist ein Fehler unterlaufen, ich habe diese Trailer mit denen, die vor Fair Game geschaltet wurden, verwechselt. Diese Trailer wurden also vor „Fair Game“ gezeigt und andersherum):

Trailer v. Film: „Inside Job“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Analyse/Dokumentation über die Weltfinanzkrise 2008
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Company Men“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Affleck (ich verstehe nicht, warum der besetzt wird), jedenfalls auch mit Tommy Lee Jones, Chris Cooper und Maria Bello
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80% (wenn meine Tagesform es zulässt, dass ich Ben Affleck ertrage)

Trailer v. Film: „Somewhere“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sophia Coppolas neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Tourist“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Florian Henckel von Donnersmarcks zweiter Film mit Angelina Jolie und Johnny Depp. Mein erster Eindruck ist, dass zwischen den Beiden keine Chemie vorhanden ist. Null.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sanctum“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: 3D-Action-Thriller, Produktion von James Cameron
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

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