NYC – Film: "I´m Still Here"

Ich war am 24.09.10 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„I´m Still Here“ 108 min mockumentary, musical/ performing arts
dir. Casey Affleck cast: Joaquin Phoenix

Im Januar 2009 beschließt der Schauspieler Joaquin Phoenix, seinen Beruf an den Nagel zu hängen und zukünftig mit Hip Hop Musik sein Geld zu verdienen. Er versucht, Sean „P. Diddy“ Combs als Produzenten mit ins Boot zu bekommen und die Welt von seiner Idee zu überzeugen…

C (Wertung von A bis F) Mittlerweile ist dankenswerterweise klar, dass es sich bei Joaquin Phoenix Rückzug aus dem Filmgeschäft, sich nicht mehr der Hygiene zu widmen und stattdessen als Rapper (genannt: JP) eine Karriere anzustreben, nur um ein Experiment von Joaquin Phoenix und Casey Affleck handelte. Eindeutig haben diese beiden Clowns das alles nur inszeniert, um die Zeit ihres Lebens zu verbringen. Casey Affleck hat sich hinter die Kamera geschwungen und mit einer Konsequenz wirklich jede Peinlichkeit seines Schwagers aufgenommen. Auch wenn man zum Filmbeginn noch nicht wusste, dass hier alles fake ist, sieht man es – meiner Meinung nach – bereits in der ersten Szene (mit Zottelbart).

Man verbringt in seinem Leben sicherlich Zeit mit wesentlich uninteressanteren Personen, warum also nicht 108 Minuten mit dem durchgeknallten Joaquin Phoenix? Anfangs und durchaus immer wieder, gibt es bei „I´m Stll Here“ viel zu lachen. Im meiner Vorstellung (in einem sehr gut besetzten Kino) war immer irgendwo jemand am Lachen. Ich fand jedoch, dass sich alles bald irgendwie wiederholt und so empfand ich den Film mindestens 20 Minuten (und ich habe nicht die gefühlt 40 Minuten des eigentlich originellen Abspanns mitgerechnet) zu lang. Bei „I´m Still Here“ musste ich mich ekeln, fremdschämen aber auch wundern. Gefragt habe ich mich, inwieweit tatsächlich Drogen vor laufender Kamera konsumiert wurden und auch die Sexgeschichten von Joaquin werfen Fragen auf. Was bleibt ist eine ein völlig sinnbefreites, aber unterhaltsames Experiment, das etwas gekürzt wesentlich sehenswerter gewesen wäre es aber auch so zum kurzfristigen TALK OF THE TOWN geschafft hat.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer

Trailer v. Film: „127 Hours“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Wenn jemand dieses Drama spannend erzählen kann, dann Danny Boyle mit seinem Hauptdarsteller James Franco
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Monsters“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: britischer Alien-Film, der verdammt gut sein könnte…Irgendwie erinnert mich das an „District 9“
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „It´s Kind of a Funny Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Indie-Komödie mit Zach Galifianakis. Ich mag zwar Zach Galifianakis („The Hangover“) nicht, besonders nicht in „Dinner for Schmucks“, aber dieser Trailer gefällt mir.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%