Boston – Film: "Pandorum"


Ich war am 01.10.09 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Pandorum“ (dt. Kinostart war der 01.10.09) 108 min sci-fi, fantasy, thriller
dir. Christian Alvart cast: Ben Foster, Dennis Quaid, Cam Gigandet, Antje Traue, Cung Le

Im Jahre 2174 wachen die Astronauten Lt. Payton (Dennis Quaid) und Corporal Bower (Ben Foster) aus einem tiefen und langen Schlaf auf. Sie befinden sich auf einem scheinbar verlassenen Raumschiff und haben keinerlei Erinnerungsvermögen. Was ist geschehen?

B- (Wertung von A bis F) „Pandorum“ ist ein zu Beginn recht spannender Sci-Fi-Thriller, der zwischendurch etwas langweilt und zum Ende hin wieder aufdreht. Üblicherweise habe ich in diesem Genre besonders Probleme mit den Kreaturen/Monstern bzw. Aliens. In „Pandorum“ finde ich selbige überzeugend gruselig. Dabei kommt den Kreaturen und dem Film sicherlich zugute, dass die entsprechenden Szenen dunkel gehalten, schnell geschnitten und die Monster meist nur kurz eingeblendet sind.

Die Entscheidung, den Film mit eher nicht so bekannten Schauspielern zu besetzen war klug. Besonders Ben Foster („3:10 to Yuma“, „X-Men: The Last Stand“) hat hier seine Aufgabe hervorragend gemeistert. Wenn man nur seine Stimme und Sprache hört, könnte man meinen, Sean Penn spielt auf der Leinwand. Von Norman Reedus hätte ich auch gerne mehr gesehen, das kurz Gezeigte hat mein Interesse geweckt.

Einzig Dennis Quaid mit seinem mittlerweile so typischen Gesichtsausdruck hat mich gerade zum Anfang etwas genervt (sicherlich hat da aber das Drehbuch auch eine gewisse Mitschuld). Bei ein oder zwei Szenen zum Schluß hat er mich dann wieder überzeugen können. Letztens habe ich erst „The Big Easy“ (stand im letzten Monat in unserem umfangreichen Bordprogramm zur Wahl) nocheinmal geschaut und mich erinnert wie toll ich ihn damals fand und wie sehr ich ihm viele Jahre später einen Oscar (bzw. eine Oscar-Nominierung) für „Far From Heaven“ gewünscht habe…

Trailer zu sehen:

„passabel“

5 Gedanken zu “Boston – Film: "Pandorum"

  1. Ja, ein etwas durchwachsener Eindruck zu „Pandorum“ – wollte gerade eine eigene Kritik schreiben… Vielleicht mache ich das gleich noch 😉

    Viele gute Ansätze – und viel verschenktes Potenzial (mal lakonisch kommentiert).
    Ich habe hier eine Kritik gefunden, die es auch ganz gut trifft.

    Bei Dennis Quaid ist es ähnlich wie mit Christopher Lambert – die kriegen beide auch den Po nicht mehr so richtig hoch – und man hat irgendwie den Eindruck, dass die nur noch arbeiten, wenn denen die Kohle ausgeht.
    Spezialle bei Quaid ist es ja mindestens das zweite Gastspiel in einem (auch) deutschen SF-Film (siehe „Enemy Mine“).

    LG

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