San Francisco – Film: "Taking Woodstock"


Ich war am 28.08.09 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Taking Woodstock“ (dt. Kinostart: 03.09.09) 121 min drama, comedy, adaptation
dir. Ang Lee cast: Demetri Martin, Dan Fogler, Henry Goodman, Imelda Staunton, Emile Hirsch, Liev Schreiber, Mamie Gummer, Eugene Levy, Jeffrey Dean Morgan, Paul Dano

Elliot Teichberg (Demetri Martin) arbeitet in New York City fährt aber jeden Sommer zu seinen Eltern (Henry Goodman, Imelda Staunton) aufs Land. Die führen dort in der Kleinstadt Bethel ein heruntergekommenes Motel das kurz vor der Zwangsvollstreckung steht. Als Elliot erfährt, dass ein grosses Muskikfestival in der Nachbargemeinde abgesagt werden musste, ergreift er die Initiative und setzt sich mit den Veranstaltern in Verbindung. Schließlich holt er das dreitägige Konzertereignis nach Bethel…

C+ (Wertung von A bis F) Der Film basiert auf Elliot Tibers Biografie „Taking Woodstock: A True Story of a Riot, a Concert and a Life“.

Nachdem in den letzten Monaten der Trailer von „Taking Woodstock“ beinahe vor jedem Kinofilm, den ich in den U.S.A. sah (und das waren nicht wenige), vorgeschaltet war und ich – ohne Übertreibung – schon mitsprechen konnte, hatte ich eigentlich keine sonderliche Lust mehr auf den Film.

Ang Lee schafft es, den Zuschauer mit seinem Film glaubhaft in die Zeit vor (in diesem Monat genau) vierzig Jahren zu versetzen, alles scheint perfekt inszeniert, leider hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Das kann mitunter daran liegen, dass ich die Hauptfigur zwar sympathisch aber uninteressant finde. Wahrscheinlicher ist es, dass mir einfach eine Story fehlt. Es ist mehr eine Aneinanderreihung von Performances, die Potential haben, für den Oscar nominiert zu werden. Allen voran die britischen Schauspieler Henry Goodman („Notting Hill“) und Imelda Staunton („Vera Drake“), aber auch Emile Hirsch und ganz sicher nicht zu vergessen: Liev Schreiber. Wenn ich nur einen Grund nennen müsste, warum man sich den Film anschauen sollte, dann ist es Liev Schreibers entspannt-lässige Darstellung eines Transsexuellen. Aber ich habe mich auch darüber gefreut, Meryl Streeps Tochter Mamie Gummer hier in einer etwas längeren Rolle zu sehen, ebenso den wunderbaren Paul Dano („Little Miss Sunshine“, There Will Be Blood).

Trailer zu sehen:

5 Gedanken zu “San Francisco – Film: "Taking Woodstock"

  1. Ja. Nun – wie gesagt – mich hat der Trailer mittlerweile schon genervt (den habe ich gefühlte 300 und wahrscheinlich tatsächliche 20 x gesehen) und mir fehlten ein faszinierender Charakter bzw. eine Geschichte. Vielleicht siehst Du es anders, aber ich wette, dass Dir Liev gefallen wird. 🙂

    Liken

  2. Nur ist Liev hier nun nicht sooo männlich und sexy wie sonst…:)) Ja, Jeffrey Dean Morgan spielt auch mit, findest Du nicht auch, dass er Ähnlichkeit mit Javier Bardem hat? Ich finde „Taking Woodstock“ ist nicht so witzig wie er hätte sein können, empfand ihn eher als Drama. Ich habe letztens „Radio Rock Revolution“ gesehen, hat mir ganz gut gefallen, besonders Bill Nighy, Rhys Ifans und Philip Seymour Hoffman und die Musik, würde ich eine „B-„-Bewertung geben.

    Liken

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.