Philadelphia – "Last Chance Harvey"


Ich war am 16.01.09 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Last Chance Harvey“ (dt. Titel: „Liebe auf den zweiten Blick“, dt. Kinostart: 16.04.09)  99 min  drama, romance
dir.
Joel Hopkins  cast: Dustin Hoffman, Emma Thompson, Kathy Baker, James Brolin, Eileen Atkins, Liane Balaban

Der New Yorker Harvey (Dustin Hoffman) hat gerade keinen so guten Lauf. Als er zur Hochzeit seiner einzigen Tochter nach London fliegt, teilt die ihm mit, dass sie lieber von ihrem Stiefvater zum Traualtar geführt werden möchte, dann verliert er seinen Job und verpasst schliesslich seinen Rückflug. In einer Flughafenbar lernt er Kate (Emma Thompson) kennen, deren Leben sich ebenfalls in einer Sackgasse zu befinden scheint. Die beiden verbringen den restlichen Tag miteinander und verabreden sich für den nächsten Tag. Harvey erscheint aber nicht…

B (Wertung von A bis F) Der Film steht und fällt mit der Besetzung. So sehr ich Dustin Hoffman schätze, so wenig ist er für mich in einer romantischen Rolle vorstellbar, inbesondere in einer Beziehung zu einer mehr als zwanzig Jahre jüngeren Frau. Dennoch schafft es Dustin Hoffman, mich mit seiner Präsenz und seinem Charme zu fesseln, und zwar von der ersten Sekunde an. Mit Emma Thompson habe ich mich zunächst etwas schwerer getan. Sie hat aber in den letzten zehn bis fünfzehn Minuten des Filmes aufgeholt und war dann gleich so authentisch und rührend, wie sie zuletzt in „Love Actually“ war. Alles in allem ist „Last Chance Harvey“ nett, aber auch kein Muss.

Trailer zu sehen:

http://movies.yahoo.com/movie/1809942736/trailer

3 Gedanken zu “Philadelphia – "Last Chance Harvey"

  1. Ich bin ja ein erklärter Emma Thompson-Fan, finde die Frau echt göttlich. Aber mit Dustin Hoffman kann ich sie mir gar nicht vorstellen.
    Das mit der Flughafenbar erinnert mich ein wenig an „Jetlag“ – kennst du den? mit Jean Reno und Juliette Binoche? Großartiger Film!!

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  2. Seit welchem Film magst Du Emma Thompson so? Ich finde sie sehr gut, manchmal sogar überragend, wie z.B. mit ihrem reduzierten Spiel in „Love Actually“ und in den letzten 10 bis 15 Minuten in diesem Film. „Jetlag“ kenne ich nicht, was sicherlich daran liegt, dass ich zwar Jean Reno vergöttere, aber Juliette Binoche nicht mag. Aber manchmal muss man auch über seinen Schatten springen, vielleicht sollte ich mir „Jetlag“ anschauen, „Chocolat“ war ja auch ein super Film.

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