Philadelphia – "Milk"


Ich war am 30.12.08 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Milk“ (dt. Kinostart: 19.02.09) 128 min drama, biopic
dir. Gus Van Sant cast: Sean Penn, James Franco, Josh Brolin, Emile Hirsch, Diego Luna, Allison Pill

Harvey Milk (Sean Penn) zog in den 1970er Jahren mit seinem Freund Scott (James Franco) nach San Francisco und setzte sich für die Rechte von Homosexuellen ein. Er wurde schliesslich in den Stadtrat von San Francisco gewählt und war damit der erste bekennende Schwule, der ein offizielles politisches Amt bekleidete. Am 27.11.78 wurden Harvey Milk und der damalige Bürgermeister von San Francisco erschossen…

A (Wertung von A bis F) Man sieht wie sehr dem Regisseur Gus Van Sant („My Own Private Idaho“, „To Die For“) die Arbeit an diesem Film am Herzen lag. Es hat sich gelohnt, es ist eines der schönsten Biopics, das ich bislang gesehen habe. Für „Good Will Hunting“ war Gus Van Sant für einen Regie-Oscar nominiert, hier hätte er ihn verdient. Sean Penn („Dead Man Walking“, „She´s So Lovely“, „I Am Sam“, „Mystic River“) zeigt hier, wieder einmal, wie wandelbar er ist. Der Method Actor Penn muss sich, beim Ansehen des Filmes, selbst gewundert haben, wie überzeugend und liebevoll er einen schwulen Mann porträtiert. Für diese Rolle wurde er für einen Golden Globe nominiert und es gilt als sicher, dass er seine fünfte Oscarnominierung erhält. Es lässt sich mittlerweile auch nicht mehr leugnen, dass James Franco im Jahr 2008 seinen Durchbruch schaffte. Er hat eine unheimliche Leinwandpräsenz. Ich verfolge seit einigen Jahren (genauer seit: „City by the Sea“) seine Karriere und freue mich darüber, dass er die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Bereits letztes Jahr hat Josh Brolin mit No Country for Old Men gezeigt, dass er aus den B-Movie-Schuhen gewachsen ist. Emile Hirsch (Into the Wild) habe ich in „Milk“ überhaupt nicht erkannt, war aber von seiner Performance so beeindruckt, dass ich wissen wollte, wie er heisst 😳 . Einzig Diego Luna („Before Night Falls“, „Y Tu Mama Tambien“), den ich bislang mochte, war absolut unglaubwürdig und grauenvoll. „Milk“ könnte in meiner TOP TEN für 2008 landen.

Trailer zu sehen:

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