Philadelphia – "Rachel Getting Married"


Ich war am 23.11.08 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Rachel Getting Married“(dt. Titel „Rachels Hochzeit“, dt. Kinostart 26.03.09) 111 min drama
dir. Jonathan Demme cast: Anne Hathaway, Debra Winger, Bill Irwin, Rosemarie DeWitt, Tunde Adebimpe

Kym (Anne Hathaway) kommt nach neun Monaten Aufenthalt in der Entzugsklinik zur Hochzeit ihrer Schwester Rachel (Rosemarie DeWitt) nach Hause. Das Wochenende in der Familie ist von Enttäuschungen, Vorwürfen und Streitereien geprägt…

C- (Wertung von A bis F) „Rachel Getting Married“ erfordert viel Geduld. Aber auch wenn man bereit ist, diese aufzubringen, wird man am Ende nicht mit einem guten Film belohnt. Thomas Vinterberg hat uns vor ziemlich genau zehn Jahren in seinem grandiosen Film „Das Fest“ gezeigt, wie man eine Familienfeierlichkeit spannend, bewegend, unangenehm, aber authentisch inszeniert. Jonathan Demme („The Silence of the Lambs“, „Philadelphia“, „The Manchurian Candidate“) bekommt nur den langweiligen und uninteressanten Abklatsch hin. „Rachel Getting Married“ wurde von den meisten amerikanischen Filmkritikern sehr positiv aufgenommen, was daran liegen kann, dass sie Vinterbergs Film nicht gesehen haben und/oder die abgeschwächte amerikanische Version als angenehmer empfinden. Einzig die Schauspieler Debra Winger („An Officer and Gentleman“, „Terms of Endearment“) und Bill Irwin („Igby Goes Down“, Across the Universe) konnten mich schauspielerisch überzeugen. Anne Hathaway („The Princess Diaries“, Get Smart) mit ihrem Gesicht, das einem schlechten Fantasyfilm entsprungen zu sein scheint ist unerträglich. Leider ist sie – wieder einmal – eine Fehlbesetzung. Sie soll hier eine Drogen-bzw. Alkoholsüchtige spielen, sogar wenn sie eine Zigarette raucht, wirkt es unglaubwürdig. Mit ihrem Gesicht, in dem alles etwas zu gross geraten ist (Augen, Nase, Mund, Ohren und Kinn), ihrer trampeligen Erscheinung und der augenscheinlichen Talentlosigkeit hat sie für mich nichts auf der Leinwand zu suchen, schon gar nicht auf der grossen. Ich habe mir fest vorgenommen, keinen Film mehr mit ihr zu schauen. Es gibt Stimmen, die sie gerne für die Rolle in „Rachel Getting Married“ mit einer Oscarnominierung versehen würden…wenn sie tatsächlich eine GG oder AA Nominierung ergattert, verstehe ich die Welt nicht mehr…

Trailer zu sehen:

3 Gedanken zu “Philadelphia – "Rachel Getting Married"

  1. Sag nicht immer Bambi :??::no::##…ich habe Bambi als süss in Erinnerung und Anne Hathaway ist ein Freak (und das ist schon die zensierte Form) Debra Winger ja, ging eigentlich immer, beide Filme super und, wie gesagt, „Zeit der Zärtlichkeit“. Sie gilt leider als schwierig in der Branche und hat wohl daher keine Rollenangebote mehr bekommen…Ich halt das mit dem Boykott schon durch, der Trailer von „Bride Wars“ sieht schon extrem unerträglich aus…

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