DVD – "Hush…Hush, Sweet Charlotte"


Ich habe mir auf DVD angeschaut:

„Hush…Hush, Sweet Charlotte“ (dt. Titel „Wiegenlied für eine Leiche“) 132 min drama, thriller, horror
dir. Robert Aldrich cast: Bette Davis, Olivia de Havilland, Joseph Cotten, Agnes Moorehead, Cecil Kellaway, Viktor Buono, Mary Astor

Im Jahr 1927 erfährt die junge Charlotte Hollis (Bette Davis) während einer Party, dass ihr Freund John (Bruce Dern) verheiratet ist. Kurze Zeit später wird John ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf Charlotte. Aus Mangel an Beweisen wurde sie nie angeklagt, gilt aber bei der Bevölkerung der Südstaaten-Kleinstadt als Mörderin. Seit dieser Zeit, seit nunmehr beinahe vierzig Jahren, wohnt Charlotte völlig zurückgezogen und alleine in ihrem herrschaftlichen Haus. Kontakt hat sie nur zu ihrer loyalen Haushälterin Velma (Agnes Moorehead) und ihrem Arzt Dr. Drew Bayliss (Joseph Cotten). Als die Stadtverwaltung plant, einen Highway zu bauen und ihr Herrenhaus abzureissen, verteidigt Charlotte ihr Eigentum sogar mit Waffengewalt. Sie bittet schliesslich ihre einzig lebende Verwandte, Cousine Miriam (Olivia de Havilland), um Unterstützung. Kurz nach Miriams Ankunft geschehen unheimliche Dinge im Haus und Charlotte droht schliesslich, komplett den Verstand zu verlieren…

A- (Wertung von A bis F) Great choice Sir, thanks. Fesselnder schwarz/weiss Thriller mit exzellenten Schauspielern. Natürlich eine Paraderolle für Bette Davis als nervliches Wrack, die hier auf Augenhöhe mit Olivia de Havilland („Gone With the Wind“) und Agnes Moorehead spielt. Der Film war als eine Art zweiter Teil von „What Ever Happened to Baby Jane“ geplant, während der Dreharbeiten erkrankte allerdings Joan Crawford und wurde durch Olivia de Havilland ersetzt. Olivia de Havilland brillierte in dieser komplexen Rolle. Agnes Moorehead, die hier die ruppige Haushälterin spielt, wurde für diese Rolle im Jahr 1964 für einen Oscar nominiert. Von der Dramaturgie ist der Film fabelhaft inszeniert. Mit einer kleinen Vermutung zwischendurch war es für mich bis zum Schluss spannend, wer nun tatsächlich Charlottes Freund tötete. Wie bereits bei „What Ever Happened to Baby Jane“ ist dies ein Thriller mit ungewöhnlich rigorosen Horrorszenen, zumindest für diese Zeit. In einer Gastrolle tritt Viktor Buono auf, der zuvor neben Bette Davis in „Baby Jane“ spielte. „Hush…Hush, Sweet Charlotte“ wurde im Jahr 1964 für sieben Oscars nominiert, u.a. in schwarz/weiss Regie, Kameraarbeit, Schnitt, Kostüme und der Song „Hush…Hush, Sweet Charlotte“.

Konnte keinen Trailer finden.

3 Gedanken zu “DVD – "Hush…Hush, Sweet Charlotte"

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