Boston – The Wackness


Ich war am 14.07.08 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Wackness“ 95 min drama, comedy
dir. Jonathan Levine cast: Josh Peck, Ben Kingsley, Famke Janssen, Mary-Kate Olsen, Olivia Thirlby, Jane Adams

New York City, Sommer 1994. Luke Shapiro (Josh Peck) ist ein Aussenseiter und findet in seiner Highschool und seinem Umfeld nur Beachtung weil er Drogen verkauft. Zu Hause streiten seine Eltern unaufhörlich und den einzigen Freund, den er zu haben scheint, ist sein drogensüchtiger Psychiater Dr. Jeff Squires (Ben Kingsley). Die beiden verbindet nicht nur der Hang zu Marihuana, sondern auch die Einsamkeit und die Sehnsucht nach Liebe. Verliebt hat sich Luke ausgerechnet in die beliebte Steph (Olivia Thirlby), die Stieftochter von Dr. Squires…

B+ (Wertung von A bis F) Es ist ein kleiner, ruhiger Film über Aussenseiter, das erwachsen werden und die Schmerzen, die die erste grosse Liebe mit sich bringen kann. Der Film ist wunderschön fotografiert und spielt in New York lange vor dem 11. September, in einer Zeit, in der der ehemalige Bürgermeister Rudy Giuliani noch lange kein HELD war, sondern wegen seiner „Aufräumaktionen“ verachtet wurde. Der Regisseur Ted Levine („All the Boys Love Mandy Lane“) hat ein perfektes Auge für diese Zeit und kann es durch seine Bildsprache und Musikauswahl so transportieren, dass man das Gefühl hat, die Hitze des Sommers zu spüren und die Stadt förmlich zu riechen. Schauspielerisch erinnert Josh Peck durch seine unglaublich intensive Darstellung und auch aufgrund seines Äusseren an den jungen Edward Norton. Olivia Thirlby hat mich schon als beste Freundin in Juno beeindruckt. Sie hat grosses Potential. Ben Kingsley (Oscar für „Gandhi“) war für einen meiner Lieblingsfilme („The House of Sand and Fog“) für einen Oscar nominiert und es ist denkbar, dass er für diese überwältigende Perfomance als drogenabhängiger Psychiater eine weitere Oscarnominierung bekommt. Der Film „The Wackness“ hat bei dem Sundance Film Festival 2008 den Publikumspreis bekommen.

Trailer zu sehen:

„sehenswert“

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